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Opferstrukturen in Max Frischs 'Andorra' - Christian Schartz
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Christian Schartz:
Opferstrukturen in Max Frischs 'Andorra' - nouveau livre

6, ISBN: 9783656215653

ID: 166819783656215653

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: In literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Andorra ist ist oftmals die Rede vom 'Selbstbildnis'. In der Tat ist Andris Leidensweg von Bildnissen in mehrfacher Hinsicht geprägt. Die Literaturwissenschaft hat sich in den 50 Jahren seit der Uraufführung ausführlich mit den Selbst- und Fremdbildnissen der Andorraner und Andr Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: In literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Andorra ist ist oftmals die Rede vom 'Selbstbildnis'. In der Tat ist Andris Leidensweg von Bildnissen in mehrfacher Hinsicht geprägt. Die Literaturwissenschaft hat sich in den 50 Jahren seit der Uraufführung ausführlich mit den Selbst- und Fremdbildnissen der Andorraner und Andris auseinandergesetzt, woraus unterschiedliche Einschätzungen resultierten. Zentral ist aber auch der Opferbegriff, der sich als problematisch herausstellt. Er kann einen breiten Bereich umfassen. Wie der Theologischen Realenzyklopädie zu entnehmen ist, finden sich zunächst semantische Abweichungen in verschiedenen Sprachen. Während beim Wort 'opfern' im Deutschen eher an 'Verlust, Verzicht, Aufgeben, Abgeben' gedacht wird, ist im englischen und im französischen Wort 'sacrifice' das Heilige noch enthalten (lat.: sacer: heilig). Im Deutschen wird dem Wort also eine profanere Bedeutung zugemessen, als im Englischen und Französischen, wo das Transzendente noch deutlich mitschwingt. Der Ursprung des Wortes ist in letzteren beiden Sprachen noch nicht verfälscht. Sie verweisen auf die heiligen Rituale, die mit Opfern einher gehen. Heute wird der Begriff 'Opfer' vermehrt ohne bewussten Zusammenhang zum Heiligen benutzt. Dabei wird lediglich der profane Tod eines Menschen berücksichtigt, ohne nach einem Sinnbezug zu Höherem zu suchen. Welchen Opferbegriff Frisch verfolgte, soll eine Untersuchung des von selbigem in Andorra klären. Die bisherigen Untersuchungen haben zumeist nur auf einen undeutlichen Opferbegriff zurückgegriffen, wobei nicht deutlich wurde, ob und inwiefern ein Sinnbezug zu Höherem hergestellt wird. Nicht immer gelang es, einen sinnvollen Zugang zum Stück zu erschlieBen. Das ist etwa bei Gerd Alfred Petermanns Aufsatz zu Andorra der Fall, in dem er schlussfolgert, da German, European, Opferstrukturen in Max Frischs 'Andorra'~~ Christian Schartz~~German~~European~~9783656215653, de, Opferstrukturen in Max Frischs 'Andorra', Christian Schartz, 9783656215653, GRIN Verlag, 06/13/2012, , , , GRIN Verlag, 06/13/2012

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Opferstrukturen in Max Frischs ´´Andorra´´ - Christian Schartz
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Opferstrukturen in Max Frischs ´´Andorra´´ - nouveau livre

2012, ISBN: 9783656215653

ID: 689307268

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: In literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Andorra ist ist oftmals die Rede vom Selbstbildnis. In der Tat ist Andris Leidensweg von Bildnissen in mehrfacher Hinsicht geprägt. Die Literaturwissenschaft hat sich in den 50 Jahren seit der Uraufführung ausführlich mit den Selbst- und Fremdbildnissen der Andorraner und Andris auseinandergesetzt, woraus unterschiedliche Einschätzungen resultierten. Zentral ist aber auch der Opferbegriff, der sich als problematisch herausstellt. Er kann einen breiten Bereich umfassen. Wie der Theologischen Realenzyklopädie zu entnehmen ist, finden sich zunächst semantische Abweichungen in verschiedenen Sprachen. Während beim Wort opfern im Deutschen eher an Verlust, Verzicht, Aufgeben, Abgeben gedacht wird, ist im englischen und im französischen Wort sacrifice das Heilige noch enthalten (lat.: sacer: heilig). Im Deutschen wird dem Wort also eine profanere Bedeutung zugemessen, als im Englischen und Französischen, wo das Transzendente noch deutlich mitschwingt. Der Ursprung des Wortes ist in letzteren beiden Sprachen noch nicht verfälscht. Sie verweisen auf die heiligen Rituale, die mit Opfern einher gehen. Heute wird der Begriff Opfer vermehrt ohne bewussten Zusammenhang zum Heiligen benutzt. Dabei wird lediglich der profane Tod eines Menschen berücksichtigt, ohne nach einem Sinnbezug zu Höherem zu suchen. Welchen Opferbegriff Frisch verfolgte, soll eine Untersuchung des von selbigem in Andorra klären. Die bisherigen Untersuchungen haben zumeist nur auf einen undeutlichen Opferbegriff zurückgegriffen, wobei nicht deutlich wurde, ob und inwiefern ein Sinnbezug zu Höherem hergestellt wird. Nicht immer gelang es, einen sinnvollen Zugang zum Stück zu erschliessen. Das ist etwa bei Gerd Alfred Petermanns Aufsatz zu Andorra der Fall, in dem er schlussfolgert, dass das Stück als Ganzes zum plakativen Weihespiel verkommt. Dieses fatale Fazit stellt nicht nur den Wert des Stücks in Frage, sondern ebenso den Aussagegehalt vieler weiterer Andorra-Untersuchungen. Ob das Stück tatsächlich unweigerlich ins Leere stösst, wird anhand weiterer Lesarten, die den Opferbegriff einbeziehen, überprüft. Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: In literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Andorra ist ist oftmals die Rede vom „Selbstbildnis“. In der Tat ist Andris Leidensweg von Bildnissen in mehrfacher Hinsicht ... eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft ePUB 13.06.2012 eBook, GRIN, .201

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Opferstrukturen in Max Frischs ´´Andorra´´ - Christian Schartz
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2012, ISBN: 9783656215653

ID: 689235417

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: In literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Andorra ist ist oftmals die Rede vom Selbstbildnis. In der Tat ist Andris Leidensweg von Bildnissen in mehrfacher Hinsicht geprägt. Die Literaturwissenschaft hat sich in den 50 Jahren seit der Uraufführung ausführlich mit den Selbst- und Fremdbildnissen der Andorraner und Andris auseinandergesetzt, woraus unterschiedliche Einschätzungen resultierten. Zentral ist aber auch der Opferbegriff, der sich als problematisch herausstellt. Er kann einen breiten Bereich umfassen. Wie der Theologischen Realenzyklopädie zu entnehmen ist, finden sich zunächst semantische Abweichungen in verschiedenen Sprachen. Während beim Wort opfern im Deutschen eher an Verlust, Verzicht, Aufgeben, Abgeben gedacht wird, ist im englischen und im französischen Wort sacrifice das Heilige noch enthalten (lat.: sacer: heilig). Im Deutschen wird dem Wort also eine profanere Bedeutung zugemessen, als im Englischen und Französischen, wo das Transzendente noch deutlich mitschwingt. Der Ursprung des Wortes ist in letzteren beiden Sprachen noch nicht verfälscht. Sie verweisen auf die heiligen Rituale, die mit Opfern einher gehen. Heute wird der Begriff Opfer vermehrt ohne bewussten Zusammenhang zum Heiligen benutzt. Dabei wird lediglich der profane Tod eines Menschen berücksichtigt, ohne nach einem Sinnbezug zu Höherem zu suchen. Welchen Opferbegriff Frisch verfolgte, soll eine Untersuchung des von selbigem in Andorra klären. Die bisherigen Untersuchungen haben zumeist nur auf einen undeutlichen Opferbegriff zurückgegriffen, wobei nicht deutlich wurde, ob und inwiefern ein Sinnbezug zu Höherem hergestellt wird. Nicht immer gelang es, einen sinnvollen Zugang zum Stück zu erschliessen. Das ist etwa bei Gerd Alfred Petermanns Aufsatz zu Andorra der Fall, in dem er schlussfolgert, dass das Stück als Ganzes zum plakativen Weihespiel verkommt. Dieses fatale Fazit stellt nicht nur den Wert des Stücks in Frage, sondern ebenso den Aussagegehalt vieler weiterer Andorra-Untersuchungen. Ob das Stück tatsächlich unweigerlich ins Leere stösst, wird anhand weiterer Lesarten, die den Opferbegriff einbeziehen, überprüft. Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: In literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Andorra ist ist oftmals die Rede vom „Selbstbildnis“. In der Tat ist Andris Leidensweg von Bildnissen in mehrfacher Hinsicht ... eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 13.06.2012 eBook, GRIN, .201

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2012, ISBN: 9783656215653

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: In literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Andorra ist ist oftmals die Rede vom „Selbstbildnis“. In der Tat ist Andris Leidensweg von Bildnissen in mehrfacher Hinsicht ... Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: In literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Andorra ist ist oftmals die Rede vom Selbstbildnis. In der Tat ist Andris Leidensweg von Bildnissen in mehrfacher Hinsicht geprägt. Die Literaturwissenschaft hat sich in den 50 Jahren seit der Uraufführung ausführlich mit den Selbst- und Fremdbildnissen der Andorraner und Andris auseinandergesetzt, woraus unterschiedliche Einschätzungen resultierten. Zentral ist aber auch der Opferbegriff, der sich als problematisch herausstellt. Er kann einen breiten Bereich umfassen. Wie der Theologischen Realenzyklopädie zu entnehmen ist, finden sich zunächst semantische Abweichungen in verschiedenen Sprachen. Während beim Wort opfern im Deutschen eher an Verlust, Verzicht, Aufgeben, Abgeben gedacht wird, ist im englischen und im französischen Wort sacrifice das Heilige noch enthalten (lat.: sacer: heilig). Im Deutschen wird dem Wort also eine profanere Bedeutung zugemessen, als im Englischen und Französischen, wo das Transzendente noch deutlich mitschwingt. Der Ursprung des Wortes ist in letzteren beiden Sprachen noch nicht verfälscht. Sie verweisen auf die heiligen Rituale, die mit Opfern einher gehen. Heute wird der Begriff Opfer vermehrt ohne bewussten Zusammenhang zum Heiligen benutzt. Dabei wird lediglich der profane Tod eines Menschen berücksichtigt, ohne nach einem Sinnbezug zu Höherem zu suchen. Welchen Opferbegriff Frisch verfolgte, soll eine Untersuchung des von selbigem in Andorra klären. Die bisherigen Untersuchungen haben zumeist nur auf einen undeutlichen Opferbegriff zurückgegriffen, wobei nicht deutlich wurde, ob und inwiefern ein Sinnbezug zu Höherem hergestellt wird. Nicht immer gelang es, einen sinnvollen Zugang zum Stück zu erschließen. Das ist etwa bei Gerd Alfred Petermanns Aufsatz zu Andorra der Fall, in dem er schlussfolgert, dass das Stück als Ganzes zum plakativen Weihespiel verkommt. Dieses fatale Fazit stellt nicht nur den Wert des Stücks in Frage, sondern ebenso den Aussagegehalt vieler weiterer Andorra-Untersuchungen. Ob das Stück tatsächlich unweigerlich ins Leere stößt, wird anhand weiterer Lesarten, die den Opferbegriff einbeziehen, überprüft. eBooks / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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Détails sur le livre
Opferstrukturen in Max Frischs Andorra
Auteur:

Schartz, Christian

Titre:

Opferstrukturen in Max Frischs Andorra

ISBN:

Informations détaillées sur le livre - Opferstrukturen in Max Frischs Andorra


EAN (ISBN-13): 9783656215653
ISBN (ISBN-10): 3656215650
Date de parution: 2012
Editeur: GRIN Verlag

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ISBN/EAN: 9783656215653

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