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Richterliche Unabhängigkeit und ihre Grenzen - Bitsch, Christian
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Bitsch, Christian:

Richterliche Unabhängigkeit und ihre Grenzen - Livres de poche

2005, ISBN: 9783640690176

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag GmbH], Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Oeffentliches Recht - StaatsR / Grundrechte, Note: 17 Punkte, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht), Veranstaltung: Verfassungsrechtliches Seminar, 98 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Seminararbeit behandelt historische Entwicklung, Ursprung, sowie Inhalt und Grenzen der richterlichen Unabhängigkeit (Art. 97 GG) und geht auch auf aktuelle Entwicklungen ein, so z.B. auf die Einführung der sog. Neuen Steuerungsmodelle in der Justiz. , Abstract: Mit dem Ausruf "Wehe dem armen Opfer, wenn derselbe Mund, der das Gesetz gab, auch das Urteil spricht"1, brachte schon Friedrich Schiller in seinem Drama "Maria Stuart" die Forderung nach unabhängigen Gerichten deutlich zum Ausdruck.Ihm liegt die Idee der richterliche Unabhängigkeit als Ausfluss der Gewaltenteilung2 zu Grunde. Daneben ist sie aber auch Ursprung eines gerechten Rechtsstaates3, indem Rechtsfälle nicht von einem Beamten oder Minister, sondern von einem unbeteiligten Dritten4, dem Richter, entschieden werden.In Zeiten der sparsamen öffentlichen Haushaltspolitik scheint dieser Ausspruch allmählich zu verklingen. So denken Finanz- und Justizpolitiker aller Parteien immer intensiver über Reformen des als teuer und behäbig empfunden Justizapparates nach5. Nach jahrzehntelanger Spar- und Kürzungspolitik im personellen und materiellen Bereich6 stehen gegenwärtig ebenso vielversprechend wie beängstigend klingende Projekte zur Debatte. Da ist die Rede von der "Zusammenlegung einzelner Gerichtszweige"7 oder von "Ökonomisierung der Justiz"8, sogar über "Kostenkontrolle" und "Benchmarking" innerhalb der Gerichtsbarkeiten9 wird offen nachgedacht 10.[...]1 Schiller, F.: "Maria Stuart", Reclam-Ausgabe 2001, 1. Aufzug, 7. Auftritt (Zeile 858 ff.).2 Kissel, O.: "Gerichtsverfassungsgesetz", 1 Rdnr. 1.3 Jarass, H-D., in: Jarass/Pieroth, Art. 20, Rdnr. 15 f.4 BVerfGE 3, 377 (381) 4, 331 (346) 14, 56 (69) vgl. auch Pieroth, B., in: Jarass/Pieroth, Art. 92, Rdnr. 5.5 Beschluss der Herbstkonferenz der Justizminister am 25.11.2004 in Berlin, veröffentlicht unter: http://www2.bremen.de/justizsenator/Kap8/hbeschl/BV-Endfassung%20Einleitung_Presse.pdf6 Lorse, J.: "Personalentwicklung von Richtern - quo vadis?", in: DRiZ 2004, 122 ff.7 Flint, T.: "Für eine Zusammenlegung von Sozialgerichten und Verwaltungsgerichten", in: DRiZ 2004, 217 ff.8 Vgl. hierzu: Schulze-Fielitz, H./ Schütz, C.: "Einleitung", in: Dies. (Hrsg.): Justiz und Justizverwaltungzwischen Ökonomisierungsdruck und Unabhängigkeit",, S. 9 ff.9 Vgl. den "Erfahrungsbericht" von Brand, J.: "Benchmarking in der nordrhein-westfälischen Sozialgerichtsbarkeit", in: Schulze-Fielitz/ Schütz (Fn. 8), S. 99 ff.10 Vgl. hierzu die Anmerkungen von Kirchhof, in FAZ vom 01.12.04 und Müller, in: FAZ vom 07.12.04. Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Richterliche Unabhängigkeit und ihre Grenzen
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Richterliche Unabhängigkeit und ihre Grenzen - livre d'occasion

2005, ISBN: 9783640690176

ID: b329807485db7fa3e4d1f20843548ac5

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte, Note: 17 Punkte, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht), Veranstaltung: Verfassungsrechtliches Seminar, 98 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Ausruf Wehe dem armen Opfer, wenn derselbe Mund, der das Gesetz gab, auch das Urteil spricht1, brachte schon Friedrich Schiller in seinem Drama Maria Stuar Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte, Note: 17 Punkte, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht), Veranstaltung: Verfassungsrechtliches Seminar, 98 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Ausruf Wehe dem armen Opfer, wenn derselbe Mund, der das Gesetz gab, auch das Urteil spricht1, brachte schon Friedrich Schiller in seinem Drama Maria Stuart die Forderung nach unabhängigen Gerichten deutlich zum Ausdruck.Ihm liegt die Idee der richterliche Unabhängigkeit als Ausfluss der Gewaltenteilung2 zu Grunde. Daneben ist sie aber auch Ursprung eines gerechten Rechtsstaates3, indem Rechtsfälle nicht von einem Beamten oder Minister, sondern von einem unbeteiligten Dritten4, dem Richter, entschieden werden.In Zeiten der sparsamen öffentlichen Haushaltspolitik scheint dieser Ausspruch allmählich zu verklingen. So denken Finanz- und Justizpolitiker aller Parteien immer intensiver über Reformen des als teuer und behäbig empfunden Justizapparates nachNach jahrzehntelanger Spar- und Kürzungspolitik im personellen und materiellen Bereich6 stehen gegenwärtig ebenso vielversprechend wie beängstigend klingende Projekte zur Debatte. Da ist die Rede von der Zusammenlegung einzelner Gerichtszweige7 oder von Ökonomisierung der Justiz8, sogar über Kostenkontrolle und Benchmarking innerhalb der Gerichtsbarkeiten9 wird offen nachgedacht 10.[...]1 Schiller, F.: Maria Stuart, Reclam-Ausgabe 2001, Aufzug, 7. Auftritt (Zeile 858 ff.).2 Kissel, O.: Gerichtsverfassungsgesetz, § 1 Rdnr. 3 Jarass, H-D., in: Jarass/Pieroth, Art. 20, Rdnr. 15 f.4 BVerfGE 3, 377 (381); 4, 331 (346); 14, 56 (69); vgl. auch Pieroth, B., in: Jarass/Pieroth, Art. 92, Rdnr. 5 Beschluss der Herbstkonferenz der Justizminister am 25.11.2004 in Berlin, veröffentlicht unter: http://ww, [PU: Grin-Verlag, München]

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Richterliche Unabhangigkeit Und Ihre Grenzen - Christian Bitsch
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Christian Bitsch:
Richterliche Unabhangigkeit Und Ihre Grenzen - Livres de poche

2005

ISBN: 3640690176

ID: 10527113666

[EAN: 9783640690176], Neubuch, [PU: Grin Verlag], CHRISTIAN BITSCH,EDUCATION AND REFERENCE,LAW, Paperback. 82 pages. Dimensions: 8.2in. x 5.8in. x 0.3in.Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - ffentliches Recht Staatsrecht Grundrechte, Note: 17 Punkte, Bayerische Julius-Maximilians-Universitt Wrzburg (Institut fr Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht), Veranstaltung: Verfassungsrechtliches Seminar, 98 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Seminararbeit behandelt historische Entwicklung, Ursprung, sowie Inhalt und Grenzen der richterlichen Unabhngigkeit (Art. 97 GG) und geht auch auf aktuelle Entwicklungen ein, so z. B. auf die Einfhrung der sog. Neuen Steuerungsmodelle in der Justiz. , Abstract: Mit dem Ausruf Wehe dem armen Opfer, wenn derselbe Mund, der das Gesetz gab, auch das Urteil spricht1, brachte schon Friedrich Schiller in seinem Drama Maria Stuart die Forderung nach unabhngigen Gerichten deutlich zum Ausdruck. Ihm liegt die Idee der richterliche Unabhngigkeit als Ausfluss der Gewaltenteilung2 zu Grunde. Daneben ist sie aber auch Ursprung eines gerechten Rechtsstaates3, indem Rechtsflle nicht von einem Beamten oder Minister, sondern von einem unbeteiligten Dritten4, dem Richter, entschieden werden. In Zeiten der sparsamen ffentlichen Haushaltspolitik scheint dieser Ausspruch allmhlich zu verklingen. So denken Finanz- und Justizpolitiker aller Parteien immer intensiver ber Reformen des als teuer und behbig empfunden Justizapparates nach5. Nach jahrzehntelanger Spar- und Krzungspolitik im personellen und materiellen Bereich6 stehen gegenwrtig ebenso vielversprechend wie bengstigend klingende Projekte zur Debatte. Da ist die Rede von der Zusammenlegung einzelner Gerichtszweige7 oder von konomisierung der Justiz8, sogar ber Kostenkontrolle und Benchmarking innerhalb der Gerichtsbarkeiten9 wird offen nachgedacht 10. . . . 1 Schiller, F. : Maria Stuart, Reclam-Ausgabe 2001, 1. Aufzug, 7. Auftritt (Zeile 858 ff. ). 2 Kissel, O. : Gerichtsverfassungsgesetz, 1 Rdnr. 1. 3 Jarass, H-D. , in: JarassPieroth, Art. 20, Rdnr. 15 This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN.

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Richterliche Unabhangigkeit Und Ihre Grenzen (Paperback) - Christian Bitsch
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Christian Bitsch:
Richterliche Unabhangigkeit Und Ihre Grenzen (Paperback) - Livres de poche

2013, ISBN: 3640690176

ID: 19426133849

[EAN: 9783640690176], Neubuch, [PU: GRIN Verlag, Germany], Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Offentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte, Note: 17 Punkte, Bayerische Julius-Maximilians-Universitat Wurzburg (Institut fur Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht), Veranstaltung: Verfassungsrechtliches Seminar, 98 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Seminararbeit behandelt historische Entwicklung, Ursprung, sowie Inhalt und Grenzen der richterlichen Unabhangigkeit (Art. 97 GG) und geht auch auf aktuelle Entwicklungen ein, so z.B. auf die Einfuhrung der sog. Neuen Steuerungsmodelle in der Justiz., Abstract: Mit dem Ausruf Wehe dem armen Opfer, wenn derselbe Mund, der das Gesetz gab, auch das Urteil spricht 1, brachte schon Friedrich Schiller in seinem Drama Maria Stuart die Forderung nach unabhangigen Gerichten deutlich zum Ausdruck. Ihm liegt die Idee der richterliche Unabhangigkeit als Ausfluss der Gewaltenteilung2 zu Grunde. Daneben ist sie aber auch Ursprung eines gerechten Rechtsstaates3, indem Rechtsfalle nicht von einem Beamten oder Minister, sondern von einem unbeteiligten Dritten4, dem Richter, entschieden werden. In Zeiten der sparsamen offentlichen Haushaltspolitik scheint dieser Ausspruch allmahlich zu verklingen. So denken Finanz- und Justizpolitiker aller Parteien immer intensiver uber Reformen des als teuer und behabig empfunden Justizapparates nach5. Nach jahrzehntelanger Spar- und Kurzungspolitik im personellen und materiellen Bereich6 stehen gegenwartig ebenso vielversprechend wie beangstigend klingende Projekte zur Debatte. Da ist die Rede von der Zusammenlegung einzelner Gerichtszweige 7 oder von Okonomisierung der Justiz 8, sogar uber Kostenkontrolle und Benchmarking innerhalb der Gerichtsbarkeiten9 wird offen nachgedacht 10. [.] 1 Schiller, F.: Maria Stuart, Reclam-Ausgabe 2001, 1. Aufzug, 7. Auftritt (Zeile 858 ff.). 2 Kissel, O.: Gerichtsverfassungsgesetz, 1 Rdnr. 1. 3 Jarass, H-D., in: Jarass/Pieroth, Art. 20, Rdnr. 15

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Richterliche Unabhängigkeit und ihre Grenzen - Bitsch, Christian
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2005, ISBN: 9783640690176

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte, Note: 17 Punkte, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht), Veranstaltung: Verfassungsrechtliches Seminar, 98 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Ausruf "Wehe dem armen Opfer, wenn derselbe Mund, der das Gesetz gab, auch das Urteil spricht"1, brachte schon Friedrich Schiller in seinem Drama "Maria Stuart" die Forderung nach unabhängigen Gerichten deutlich zum Ausdruck. Ihm liegt die Idee der richterliche Unabhängigkeit als Ausfluss der Gewaltenteilung2 zu Grunde. Daneben ist sie aber auch Ursprung eines gerechten Rechtsstaates3, indem Rechtsfälle nicht von einem Beamten oder Minister, sondern von einem unbeteiligten Dritten4, dem Richter, entschieden werden. In Zeiten der sparsamen öffentlichen Haushaltspolitik scheint dieser Ausspruch allmählich zu verklingen. So denken Finanz- und Justizpolitiker aller Parteien immer intensiver über Reformen des als teuer und behäbig empfunden Justizapparates nach5. Nach jahrzehntelanger Spar- und Kürzungspolitik im personellen und materiellen Bereich6 stehen gegenwärtig ebenso vielversprechend wie beängstigend klingende Projekte zur Debatte. Da ist die Rede von der "Zusammenlegung einzelner Gerichtszweige"7 oder von "Ökonomisierung der Justiz"8, sogar über "Kostenkontrolle" und "Benchmarking" innerhalb der Gerichtsbarkeiten9 wird offen nachgedacht 10. [...] 1 Schiller, F.: "Maria Stuart", Reclam-Ausgabe 2001, 1. Aufzug, 7. Auftritt (Zeile 858 ff.). 2 Kissel, O.: "Gerichtsverfassungsgesetz", 1 Rdnr. 1. 3 Jarass, H-D., in: Jarass/Pieroth, Art. 20, Rdnr. 15 f. 4 BVerfGE 3, 377 (381) 4, 331 (346) 14, 56 (69) vgl. auch Pieroth, B., in: Jarass/Pieroth, Art. 92, Rdnr. 5. 5 Beschluss der Herbstkonferenz der Justizminister am 25.11.2004 in Berlin, veröffentlicht unter: http://ww Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Richterliche Unabhängigkeit und ihre Grenzen
Auteur:

Bitsch, Christian

Titre:

Richterliche Unabhängigkeit und ihre Grenzen

ISBN:

9783640690176

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Oeffentliches Recht - StaatsR / Grundrechte, Note: 17 Punkte, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht), Veranstaltung: Verfassungsrechtliches Seminar, 98 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Seminararbeit behandelt historische Entwicklung, Ursprung, sowie Inhalt und Grenzen der richterlichen Unabhängigkeit (Art. 97 GG) und geht auch auf aktuelle Entwicklungen ein, so z.B. auf die Einführung der sog. Neuen Steuerungsmodelle in der Justiz. , Abstract: Mit dem Ausruf "Wehe dem armen Opfer, wenn derselbe Mund, der das Gesetz gab, auch das Urteil spricht"1, brachte schon Friedrich Schiller in seinem Drama "Maria Stuart" die Forderung nach unabhängigen Gerichten deutlich zum Ausdruck.Ihm liegt die Idee der richterliche Unabhängigkeit als Ausfluss der Gewaltenteilung2 zu Grunde. Daneben ist sie aber auch Ursprung eines gerechten Rechtsstaates3, indem Rechtsfälle nicht von einem Beamten oder Minister, sondern von einem unbeteiligten Dritten4, dem Richter, entschieden werden.In Zeiten der sparsamen öffentlichen Haushaltspolitik scheint dieser Ausspruch allmählich zu verklingen. So denken Finanz- und Justizpolitiker aller Parteien immer intensiver über Reformen des als teuer und behäbig empfunden Justizapparates nach5. Nach jahrzehntelanger Spar- und Kürzungspolitik im personellen und materiellen Bereich6 stehen gegenwärtig ebenso vielversprechend wie beängstigend klingende Projekte zur Debatte. Da ist die Rede von der "Zusammenlegung einzelner Gerichtszweige"7 oder von "Ökonomisierung der Justiz"8, sogar über "Kostenkontrolle" und "Benchmarking" innerhalb der Gerichtsbarkeiten9 wird offen nachgedacht 10.[...]1 Schiller, F.: "Maria Stuart", Reclam-Ausgabe 2001, 1. Aufzug, 7. Auftritt (Zeile 858 ff.).2 Kissel, O.: "Gerichtsverfassungsgesetz", § 1 Rdnr. 1.3 Jarass, H-D., in: Jarass/Pieroth, Art. 20, Rdnr. 15 f.4 BVerfGE 3, 377 (381); 4, 331 (346); 14, 56 (69); vgl. auch Pieroth, B., in: Jarass/Pieroth, Art. 92, Rdnr. 5.5 Beschluss der Herbstkonferenz der Justizminister am 25.11.2004 in Berlin, veröffentlicht unter: http://www2.bremen.de/justizsenator/Kap8/hbeschl/BV-Endfassung%20Einleitung_Presse.pdf6 Lorse, J.: "Personalentwicklung von Richtern - quo vadis?", in: DRiZ 2004, 122 ff.7 Flint, T.: "Für eine Zusammenlegung von Sozialgerichten und Verwaltungsgerichten", in: DRiZ 2004, 217 ff.8 Vgl. hierzu: Schulze-Fielitz, H./ Schütz, C.: "Einleitung", in: Dies. (Hrsg.): Justiz und Justizverwaltungzwischen Ökonomisierungsdruck und Unabhängigkeit",, S. 9 ff.9 Vgl. den "Erfahrungsbericht" von Brand, J.: "Benchmarking in der nordrhein-westfälischen Sozialgerichtsbarkeit", in: Schulze-Fielitz/ Schütz (Fn. 8), S. 99 ff.10 Vgl. hierzu die Anmerkungen von Kirchhof, in FAZ vom 01.12.04 und Müller, in: FAZ vom 07.12.04.

Informations détaillées sur le livre - Richterliche Unabhängigkeit und ihre Grenzen


EAN (ISBN-13): 9783640690176
ISBN (ISBN-10): 3640690176
Version reliée
Livre de poche
Date de parution: 2010
Editeur: GRIN Verlag
80 Pages
Poids: 0,128 kg
Langue: ger/Deutsch

Livre dans la base de données depuis 03.11.2010 14:08:08
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ISBN/EAN: 9783640690176

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