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Krise, Reformen - und Kultur - Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot:
Krise, Reformen - und Kultur - nouveau livre

2010, ISBN: 9783428133130

ID: 129523793

Die Beiträge dieses Bandes sind aus einer wissenschaftlichen Konferenz hervorgegangen, die von der Preussischen Historischen Kommission und dem Geheimen Staatsarchiv Preussischer Kulturbesitz veranstaltet wurde. Der Band ist der letzte einer Trilogie, die sich unter verschiedenen Themenschwerpunkten der Umbruchphase Preussens um 1800 widmet. Nachdem die ersten beiden Bände die Bedeutung staatlicher Finanzen in jenen Jahrzehnten sowie Fragen preussischer Armeekritik und Heeresreform diskutierten, stellt der dritte Band die »Kultur« in den Mittelpunkt und geht der Frage nach, wann und wo auf diesem Gebiet Reformimpulse, Innovationen und Wandlungen auszumachen sind. Hierbei steht das moderne Rubrum »Kultur« für die als geistiges und künstlerisches Leben zu begreifende »Cultur«, wie sie sich um 1800 im Denken, in Bildung und Wissenschaft sowie in den Künsten und der Religion entfaltete. Nicht erst in den Reformen nach 1806 wandte sich der preussische Staat der Kultur als einem Gebiet eigener Tätigkeit zu. Die von Johann Gottlieb Fichte nach 1800 definierte Verbindung von Kultur und Staatlichkeit hatte sich bereits im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in Reformansätzen gezeigt, so in einzelnen Bereichen des schulischen Bildungswesens, der Kirchen- und Religionspolitik sowie der Künstlerausbildung. Kultur wurde dann umso mehr mit dem Reformwerk von Stein, Hardenberg, Scharnhorst und Humboldt nicht nur zu einem immanenten Bestandteil staatlichen Handelns, sondern ebenso zu einem Gegenstand von Öffentlichkeit und Kommunikation. Im Laufe des 19. Jahrhunderts erlangte sie dann für Gesellschaft, Staat und Dynastie gleichermassen einen evidenten Bedeutungszuwachs. Der moderne Staat bedurfte einer neuen Bildung und der Kultur. Ihm wuchs der Kulturauftrag zu wie er ihn gleichermassen auch zunehmend für sich erkannte und beanspruchte. Aber auch die Kultur konnte auf den Staat nicht verzichten, sondern wusste seine Investitionskraft für Wissenschaft und Kunst und eine allgemeine Bildung zu nutzen. So griffen, phasenversetzt für die einzelnen Bereiche, kulturstaatliches Handeln und kulturelles Gestalten gesellschaftlicher Gruppen oft ineinander und liessen in Preussen schliesslich jene Potentiale heranwachsen, die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den auch international anerkannten Spitzenleistungen in den Wissenschaften, der schulischen Bildung sowie im Kunst- und Museumsbereich führten. Preußen vor und nach der Katastrophe von 1806 Buch (dtsch.) Taschenbuch 24.09.2010 Bücher>Sachbücher>Politik & Geschichte>Nach Epochen>Frühe Neuzeit, Duncker & Humblot, .201

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No. 24410094 Frais d'envoi, , CH, Versandfertig innert 3 - 5 Werktagen (EUR 0.00)
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Krise, Reformen - und Kultur - Duncker & Humblot
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(*)
Duncker & Humblot:
Krise, Reformen - und Kultur - nouveau livre

ISBN: 9783428133130

ID: b4ebb4be0599e7453c2297371be5afc9

Preußen vor und nach der Katastrophe von 1806 Die Beiträge dieses Bandes sind aus einer wissenschaftlichen Konferenz hervorgegangen, die von der Preußischen Historischen Kommission und dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz veranstaltet wurde. Der Band ist der letzte einer Trilogie, die sich unter verschiedenen Themenschwerpunkten der Umbruchphase Preußens um 1800 widmet. Nachdem die ersten beiden Bände die Bedeutung staatlicher Finanzen in jenen Jahrzehnten sowie Fragen preußischer Armeekritik und Heeresreform diskutierten, stellt der dritte Band die »Kultur« in den Mittelpunkt und geht der Frage nach, wann und wo auf diesem Gebiet Reformimpulse, Innovationen und Wandlungen auszumachen sind. Hierbei steht das moderne Rubrum »Kultur« für die als geistiges und künstlerisches Leben zu begreifende »Cultur«, wie sie sich um 1800 im Denken, in Bildung und Wissenschaft sowie in den Künsten und der Religion entfaltete. Nicht erst in den Reformen nach 1806 wandte sich der preußische Staat der Kultur als einem Gebiet eigener Tätigkeit zu. Die von Johann Gottlieb Fichte nach 1800 definierte Verbindung von Kultur und Staatlichkeit hatte sich bereits im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in Reformansätzen gezeigt, so in einzelnen Bereichen des schulischen Bildungswesens, der Kirchen- und Religionspolitik sowie der Künstlerausbildung. Kultur wurde dann umso mehr mit dem Reformwerk von Stein, Hardenberg, Scharnhorst und Humboldt nicht nur zu einem immanenten Bestandteil staatlichen Handelns, sondern ebenso zu einem Gegenstand von Öffentlichkeit und Kommunikation. Im Laufe des 19. Jahrhunderts erlangte sie dann für Gesellschaft, Staat und Dynastie gleichermaßen einen evidenten Bedeutungszuwachs. Der moderne Staat bedurfte einer neuen Bildung und der Kultur. Ihm wuchs der Kulturauftrag zu wie er ihn gleichermaßen auch zunehmend für sich erkannte und beanspruchte. Aber auch die Kultur konnte auf den Staat nicht verzichten, sondern wusste seine Investitionskraft für Wissenschaft und Kunst und eine allgemeine Bildung zu nutzen. So griffen, phasenversetzt für die einzelnen Bereiche, kulturstaatliches Handeln und kulturelles Gestalten gesellschaftlicher Gruppen oft ineinander und ließen in Preußen schließlich jene Potentiale heranwachsen, die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den auch international anerkannten Spitzenleistungen in den Wissenschaften, der schulischen Bildung sowie im Kunst- und Museumsbereich führten. Bücher / Sachbücher / Politik & Geschichte / Nach Epochen / Frühe Neuzeit 978-3-428-13313-0, Duncker & Humblot

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Nr. 24410094 Frais d'envoiBücher und alle Bestellungen die ein Buch enthalten sind versandkostenfrei, sonstige Bestellungen innerhalb Deutschland EUR 3,-, ab EUR 20,- kostenlos, Bürobedarf EUR 4,50, kostenlos ab EUR 45,-, Sofort lieferbar, DE. (EUR 0.00)
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Krise, Reformen - und Kultur - Bärbel Holtz
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(*)
Bärbel Holtz:
Krise, Reformen - und Kultur - Livres de poche

2010, ISBN: 3428133137

ID: 13871363118

[EAN: 9783428133130], Neubuch, [PU: Duncker & Humblot Gmbh Sep 2010], PREUSSEN / GESCHICHTE, Neuware - Die Beiträge dieses Bandes sind aus einer wissenschaftlichen Konferenz hervorgegangen, die von der Preußischen Historischen Kommission und dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz veranstaltet wurde. Der Band ist der letzte einer Trilogie, die sich unter verschiedenen Themenschwerpunkten der Umbruchphase Preußens um 1800 widmet. Nachdem die ersten beiden Bände die Bedeutung staatlicher Finanzen in jenen Jahrzehnten sowie Fragen preußischer Armeekritik und Heeresreform diskutierten, stellt der dritte Band die 'Kultur' in den Mittelpunkt und geht der Frage nach, wann und wo auf diesem Gebiet Reformimpulse, Innovationen und Wandlungen auszumachen sind. Hierbei steht das moderne Rubrum 'Kultur' für die als geistiges und künstlerisches Leben zu begreifende 'Cultur', wie sie sich um 1800 im Denken, in Bildung und Wissenschaft sowie in den Künsten und der Religion entfaltete. Nicht erst in den Reformen nach 1806 wandte sich der preußische Staat der Kultur als einem Gebiet eigener Tätigkeit zu. Die von Johann Gottlieb Fichte nach 1800 definierte Verbindung von Kultur und Staatlichkeit hatte sich bereits im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in Reformansätzen gezeigt, so in einzelnen Bereichen des schulischen Bildungswesens, der Kirchen- und Religionspolitik sowie der Künstlerausbildung. Kultur wurde dann - umso mehr mit dem Reformwerk von Stein, Hardenberg, Scharnhorst und Humboldt - nicht nur zu einem immanenten Bestandteil staatlichen Handelns, sondern ebenso zu einem Gegenstand von Öffentlichkeit und Kommunikation. Im Laufe des 19. Jahrhunderts erlangte sie dann für Gesellschaft, Staat und Dynastie gleichermaßen einen evidenten Bedeutungszuwachs. Der moderne Staat bedurfte einer neuen Bildung und der Kultur. Ihm wuchs der Kulturauftrag zu wie er ihn gleichermaßen auch zunehmend für sich erkannte und beanspruchte. Aber auch die Kultur konnte auf den Staat nicht verzichten, sondern wusste seine Investitionskraft für Wissenschaft und Kunst und eine allgemeine Bildung zu nutzen. So griffen, phasenversetzt für die einzelnen Bereiche, kulturstaatliches Handeln und kulturelles Gestalten gesellschaftlicher Gruppen oft ineinander und ließen in Preußen schließlich jene Potentiale heranwachsen, die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den auch international anerkannten Spitzenleistungen in den Wissenschaften, der schulischen Bildung sowie im Kunst- und Museumsbereich führten. 318 pp. Deutsch

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Rhein-Team Lörrach Ivano Narducci e.K., Lörrach, Germany [57451429] [Rating: 5 (von 5)]
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Krise, Reformen - und Kultur - Bärbel Holtz
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Bärbel Holtz:
Krise, Reformen - und Kultur - Livres de poche

2010, ISBN: 3428133137

ID: 13879470784

[EAN: 9783428133130], Neubuch, [PU: Duncker & Humblot Gmbh Sep 2010], PREUSSEN / GESCHICHTE, Neuware - Die Beiträge dieses Bandes sind aus einer wissenschaftlichen Konferenz hervorgegangen, die von der Preußischen Historischen Kommission und dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz veranstaltet wurde. Der Band ist der letzte einer Trilogie, die sich unter verschiedenen Themenschwerpunkten der Umbruchphase Preußens um 1800 widmet. Nachdem die ersten beiden Bände die Bedeutung staatlicher Finanzen in jenen Jahrzehnten sowie Fragen preußischer Armeekritik und Heeresreform diskutierten, stellt der dritte Band die 'Kultur' in den Mittelpunkt und geht der Frage nach, wann und wo auf diesem Gebiet Reformimpulse, Innovationen und Wandlungen auszumachen sind. Hierbei steht das moderne Rubrum 'Kultur' für die als geistiges und künstlerisches Leben zu begreifende 'Cultur', wie sie sich um 1800 im Denken, in Bildung und Wissenschaft sowie in den Künsten und der Religion entfaltete. Nicht erst in den Reformen nach 1806 wandte sich der preußische Staat der Kultur als einem Gebiet eigener Tätigkeit zu. Die von Johann Gottlieb Fichte nach 1800 definierte Verbindung von Kultur und Staatlichkeit hatte sich bereits im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in Reformansätzen gezeigt, so in einzelnen Bereichen des schulischen Bildungswesens, der Kirchen- und Religionspolitik sowie der Künstlerausbildung. Kultur wurde dann - umso mehr mit dem Reformwerk von Stein, Hardenberg, Scharnhorst und Humboldt - nicht nur zu einem immanenten Bestandteil staatlichen Handelns, sondern ebenso zu einem Gegenstand von Öffentlichkeit und Kommunikation. Im Laufe des 19. Jahrhunderts erlangte sie dann für Gesellschaft, Staat und Dynastie gleichermaßen einen evidenten Bedeutungszuwachs. Der moderne Staat bedurfte einer neuen Bildung und der Kultur. Ihm wuchs der Kulturauftrag zu wie er ihn gleichermaßen auch zunehmend für sich erkannte und beanspruchte. Aber auch die Kultur konnte auf den Staat nicht verzichten, sondern wusste seine Investitionskraft für Wissenschaft und Kunst und eine allgemeine Bildung zu nutzen. So griffen, phasenversetzt für die einzelnen Bereiche, kulturstaatliches Handeln und kulturelles Gestalten gesellschaftlicher Gruppen oft ineinander und ließen in Preußen schließlich jene Potentiale heranwachsen, die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den auch international anerkannten Spitzenleistungen in den Wissenschaften, der schulischen Bildung sowie im Kunst- und Museumsbereich führten. 318 pp. Deutsch

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Rheinberg-Buch, Bergisch Gladbach, Germany [53870650] [Rating: 5 (von 5)]
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Krise, Reformen - und Kultur - Bärbel Holtz
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Bärbel Holtz:
Krise, Reformen - und Kultur - Livres de poche

2010, ISBN: 3428133137

ID: 13879595735

[EAN: 9783428133130], Neubuch, [PU: Duncker & Humblot Gmbh Sep 2010], PREUSSEN / GESCHICHTE, Neuware - Die Beiträge dieses Bandes sind aus einer wissenschaftlichen Konferenz hervorgegangen, die von der Preußischen Historischen Kommission und dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz veranstaltet wurde. Der Band ist der letzte einer Trilogie, die sich unter verschiedenen Themenschwerpunkten der Umbruchphase Preußens um 1800 widmet. Nachdem die ersten beiden Bände die Bedeutung staatlicher Finanzen in jenen Jahrzehnten sowie Fragen preußischer Armeekritik und Heeresreform diskutierten, stellt der dritte Band die 'Kultur' in den Mittelpunkt und geht der Frage nach, wann und wo auf diesem Gebiet Reformimpulse, Innovationen und Wandlungen auszumachen sind. Hierbei steht das moderne Rubrum 'Kultur' für die als geistiges und künstlerisches Leben zu begreifende 'Cultur', wie sie sich um 1800 im Denken, in Bildung und Wissenschaft sowie in den Künsten und der Religion entfaltete. Nicht erst in den Reformen nach 1806 wandte sich der preußische Staat der Kultur als einem Gebiet eigener Tätigkeit zu. Die von Johann Gottlieb Fichte nach 1800 definierte Verbindung von Kultur und Staatlichkeit hatte sich bereits im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in Reformansätzen gezeigt, so in einzelnen Bereichen des schulischen Bildungswesens, der Kirchen- und Religionspolitik sowie der Künstlerausbildung. Kultur wurde dann - umso mehr mit dem Reformwerk von Stein, Hardenberg, Scharnhorst und Humboldt - nicht nur zu einem immanenten Bestandteil staatlichen Handelns, sondern ebenso zu einem Gegenstand von Öffentlichkeit und Kommunikation. Im Laufe des 19. Jahrhunderts erlangte sie dann für Gesellschaft, Staat und Dynastie gleichermaßen einen evidenten Bedeutungszuwachs. Der moderne Staat bedurfte einer neuen Bildung und der Kultur. Ihm wuchs der Kulturauftrag zu wie er ihn gleichermaßen auch zunehmend für sich erkannte und beanspruchte. Aber auch die Kultur konnte auf den Staat nicht verzichten, sondern wusste seine Investitionskraft für Wissenschaft und Kunst und eine allgemeine Bildung zu nutzen. So griffen, phasenversetzt für die einzelnen Bereiche, kulturstaatliches Handeln und kulturelles Gestalten gesellschaftlicher Gruppen oft ineinander und ließen in Preußen schließlich jene Potentiale heranwachsen, die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den auch international anerkannten Spitzenleistungen in den Wissenschaften, der schulischen Bildung sowie im Kunst- und Museumsbereich führten. 318 pp. Deutsch

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Agrios-Buch, Bergisch Gladbach, Germany [57449362] [Rating: 5 (von 5)]
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Détails sur le livre
Krise, Reformen - und Kultur
Auteur:

Bärbel Holtz

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Krise, Reformen - und Kultur

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Die Beiträge dieses Bandes sind aus einer wissenschaftlichen Konferenz hervorgegangen, die von der Preußischen Historischen Kommission und dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz veranstaltet wurde. Der Band ist der letzte einer Trilogie, die sich unter verschiedenen Themenschwerpunkten der Umbruchphase Preußens um 1800 widmet. Nachdem die ersten beiden Bände die Bedeutung staatlicher Finanzen in jenen Jahrzehnten sowie Fragen preußischer Armeekritik und Heeresreform diskutierten, stellt der dritte Band die "Kultur" in den Mittelpunkt und geht der Frage nach, wann und wo auf diesem Gebiet Reformimpulse, Innovationen und Wandlungen auszumachen sind. Hierbei steht das moderne Rubrum "Kultur" für die als geistiges und künstlerisches Leben zu begreifende "Cultur", wie sie sich um 1800 im Denken, in Bildung und Wissenschaft sowie in den Künsten und der Religion entfaltete. Nicht erst in den Reformen nach 1806 wandte sich der preußische Staat der Kultur als einem Gebiet eigener Tätigkeit zu. Die von Johann Gottlieb Fichte nach 1800 definierte Verbindung von Kultur und Staatlichkeit hatte sich bereits im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in Reformansätzen gezeigt, so in einzelnen Bereichen des schulischen Bildungswesens, der Kirchen- und Religionspolitik sowie der Künstlerausbildung. Kultur wurde dann - umso mehr mit dem Reformwerk von Stein, Hardenberg, Scharnhorst und Humboldt - nicht nur zu einem immanenten Bestandteil staatlichen Handelns, sondern ebenso zu einem Gegenstand von Öffentlichkeit und Kommunikation. Im Laufe des 19. Jahrhunderts erlangte sie dann für Gesellschaft, Staat und Dynastie gleichermaßen einen evidenten Bedeutungszuwachs. Der moderne Staat bedurfte einer neuen Bildung und der Kultur. Ihm wuchs der Kulturauftrag zu wie er ihn gleichermaßen auch zunehmend für sich erkannte und beanspruchte. Aber auch die Kultur konnte auf den Staat nicht verzichten, sondern wusste seine Investitionskraft für Wissenschaft und Kunst und eine allgemeine Bildung zu nutzen. So griffen, phasenversetzt für die einzelnen Bereiche, kulturstaatliches Handeln und kulturelles Gestalten gesellschaftlicher Gruppen oft ineinander und ließen in Preußen schließlich jene Potentiale heranwachsen, die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den auch international anerkannten Spitzenleistungen in den Wissenschaften, der schulischen Bildung sowie im Kunst- und Museumsbereich führten.

Informations détaillées sur le livre - Krise, Reformen - und Kultur


EAN (ISBN-13): 9783428133130
ISBN (ISBN-10): 3428133137
Version reliée
Livre de poche
Date de parution: 2010
Editeur: Duncker & Humblot GmbH
318 Pages
Poids: 0,431 kg
Langue: ger/Deutsch

Livre dans la base de données depuis 16.12.2009 22:04:04
Livre trouvé récemment le 10.05.2017 14:47:21
ISBN/EAN: 9783428133130

ISBN - Autres types d'écriture:
3-428-13313-7, 978-3-428-13313-0


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