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Die USA als anti-koloniale Supermacht und die französischen Kolonialkriege in Indochina und Algerien - Mareike Bibow
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Mareike Bibow:

Die USA als anti-koloniale Supermacht und die französischen Kolonialkriege in Indochina und Algerien - Livres de poche

2008, ISBN: 3640204220

ID: 9727993851

[EAN: 9783640204229], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Nov 2008], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Leipzig, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Frankreich ist es zuweilen besonders schwer gefallen, sein Kolonialreich nach dem 2. Weltkrieg in die Unabhängigkeit zu entlassen. Dies verdeutlichen vor allem die beiden kostspieligen und langjährigen Kriege in Indochina (1946-1954) und Algerien (1954-1962), die hier im Mittelpunkt stehen werden. Das soll jedoch nicht zu dem Eindruck führen, Frankreich habe immer mit aller Macht versucht, ihre Kolonien zu halten tatsächlich verliefen die Dekolonisationsprozesse sehr unterschiedlich und in Teilen auch relativ friedlich , so in Tunesien und den Kolonien der Sub-Sahara. Es soll hier jedoch nicht Aufgabe sein, über die französische Dekolonisation, weder im Allgemeinen noch im Speziellen, zu urteilen. Vielmehr werfen die beiden Kriege eine ganz andere Frage auf: die nach der indépendance Frankreichs zu Zeiten des Kalten Krieges. Diese wird grundsätzlich eher angezweifelt, mit Verweis auf das Erstarken der USA und UdSSR zu Supermächten, das Entstehen einer bipolaren Welt und die damit notwendige Westbindung der ehemaligen Kolonialmächte, unter ihnen die beiden Großen , Großbritannien und Frankreich. Tatsächlich hat Großbritannien in Dekolonisationsfragen verstärkt auf Diplomatie gesetzt und die Zustimmung der USA gesucht, mit Verweis auf die eigene wirtschaftliche Abhängigkeit. Dies wird am Beispiel Palästina deutlich: Der damalige Außenminister Bevin hat nach dem 2. Weltkrieg ein anglo-amerikanisches Komitee zur Palästinafrage berufen, in der Hoffnung, dies würde einen Konsens zwischen den USA und Großbritannien schaffen, der von ihm als notwendig für die finanzielle Restauration Großbritanniens betrachtet wurde. Nun waren die ökonomischen Unterstützungen im Rahmen des Marshall-Plans sowohl für Großbritannien als auch für Frankreich von großer Bedeutung, das Verhältnis zu dem großen Partner USA ganz anders. Daher stellt sich die Frage, wie abhängig und schwach Frankreich im internationalen System nach 1945 wirklich war, wenn es sich 16 Jahre Kolonialkrieg leisten konnte, und dies nicht nur im finanziellen Sinne. Schließlich gaben sich die USA offenkundig als anti-koloniale Macht, die mit der Atlantik-Charta auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker pochte. Auf den ersten Blick zeugen diese beiden Kolonialkriege von einer relativen Unabhängigkeit Frankreichs gegenüber dieser anti-kolonialen Macht. Zwei Möglichkeiten bleiben, um diesen Widerspruch zwischen anti-kolonialer Großmacht und französischen Kolonialkriegen zu lösen: Entweder waren die antikolonialen USA nur bedingt antikolonial; oder das geschwächte Frankreich nur bedingt von den USA abhängig. Die beiden Kolonialkriege in Indochina und Algerien stellen offensichtlich die Bedeutung dieses internationalen Faktors, Supermacht USA und Kalter Krieg, der Dekolonisationstheorie in Frage. Auf diese Theorie wird im ersten Teil eingegangen. Danach steht die Metropole, die Situation im Nachkriegsfrankreich im Vordergrund. Schließlich werden die Situationen in der Peripherie, in Indochina und Algerien, sowie die Ursachen für den Dekolonisationsprozess vorgestellt. Besonders wird dabei auf die Rolle der USA eingegangen, ihre Einflussmöglichkeiten und Interessen in den jeweiligen Gebieten. Letztlich stellt sich die Frage nach der Relevanz der USA als internationaler Faktor für die Dekolonisationsprozesse Frankreichs. 32 pp. Deutsch

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Die USA ALS Anti-Koloniale Supermacht Und Die Franzosischen Kolonialkriege in Indochina Und Algerien (German Edition) - Mareike Bibow
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Mareike Bibow:

Die USA ALS Anti-Koloniale Supermacht Und Die Franzosischen Kolonialkriege in Indochina Und Algerien (German Edition) - Livres de poche

2004, ISBN: 3640204220

Paperback, [EAN: 9783640204229], GRIN Verlag, GRIN Verlag, Book, [PU: GRIN Verlag], GRIN Verlag, Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 1,3, Universität Leipzig, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Frankreich ist es zuweilen besonders schwer gefallen, sein Kolonialreich nach dem 2. Weltkrieg in die Unabhängigkeit zu entlassen. Dies verdeutlichen vor allem die beiden kostspieligen und langjährigen Kriege in Indochina (1946-1954) und Algerien (1954-1962), die hier im Mittelpunkt stehen werden. Das soll jedoch nicht zu dem Eindruck führen, Frankreich habe immer mit aller Macht versucht, ihre Kolonien zu halten - tatsächlich verliefen die Dekolonisationsprozesse sehr unterschiedlich und in Teilen auch relativ „friedlich", so in Tunesien und den Kolonien der Sub-Sahara. Es soll hier jedoch nicht Aufgabe sein, über die französische Dekolonisation, weder im Allgemeinen noch im Speziellen, zu urteilen. Vielmehr werfen die beiden Kriege eine ganz andere Frage auf: die nach der „indépendance" Frankreichs zu Zeiten des Kalten Krieges. Diese wird grundsätzlich eher angezweifelt, mit Verweis auf das Erstarken der USA und UdSSR zu Supermächten, das Entstehen einer bipolaren Welt und die damit notwendige Westbindung der ehemaligen Kolonialmächte, unter ihnen die beiden „Großen", Großbritannien und Frankreich. Tatsächlich hat Großbritannien in Dekolonisationsfragen verstärkt auf Diplomatie gesetzt und die Zustimmung der USA gesucht, mit Verweis auf die eigene wirtschaftliche Abhängigkeit. Dies wird am Beispiel Palästina deutlich: Der damalige Außenminister Bevin hat nach dem 2. Weltkrieg ein anglo-amerikanisches Komitee zur Palästinafrage berufen, in der Hoffnung, dies würde einen Konsens zwischen den USA und Großbritannien schaffen, der von ihm als notwendig für die finanzielle Restauration Großbritanniens betrachtet wurde. Nun waren die ökonomischen Unterstützungen im Rahmen des Marshall-Plans sowohl für Großbritannien als auch für Frankreich von großer Bedeutung, das Verhältnis zu de, 5571255011, Politics & Government, 5571256011, Elections & Political Process, 11088, Ideologies & Doctrines, 11093, International & World Politics, 16022621, Political Science, 5571275011, Public Affairs & Policy, 5571258011, Specific Topics, 16023071, United States, 3377866011, Politics & Social Sciences, 1000, Subjects, 283155, Books

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Die USA als anti-koloniale Supermacht und die französischen Kolonialkriege in Indochina und Algerien - Mareike Bibow
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Die USA als anti-koloniale Supermacht und die französischen Kolonialkriege in Indochina und Algerien - nouveau livre

2008

ISBN: 9783640204229

ID: 690909010

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 1,3, Universität Leipzig, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Frankreich ist es zuweilen besonders schwer gefallen, sein Kolonialreich nach dem 2. Weltkrieg in die Unabhängigkeit zu entlassen. Dies verdeutlichen vor allem die beiden kostspieligen und langjährigen Kriege in Indochina (1946-1954) und Algerien (1954-1962), die hier im Mittelpunkt stehen werden. Das soll jedoch nicht zu dem Eindruck führen, Frankreich habe immer mit aller Macht versucht, ihre Kolonien zu halten - tatsächlich verliefen die Dekolonisationsprozesse sehr unterschiedlich und in Teilen auch relativ ´´friedlich´´, so in Tunesien und den Kolonien der Sub-Sahara. Es soll hier jedoch nicht Aufgabe sein, über die französische Dekolonisation, weder im Allgemeinen noch im Speziellen, zu urteilen. Vielmehr werfen die beiden Kriege eine ganz andere Frage auf: die nach der ´´indépendance´´ Frankreichs zu Zeiten des Kalten Krieges. Diese wird grundsätzlich eher angezweifelt, mit Verweis auf das Erstarken der USA und UdSSR zu Supermächten, das Entstehen einer bipolaren Welt und die damit notwendige Westbindung der ehemaligen Kolonialmächte, unter ihnen die beiden ´´Grossen´´, Grossbritannien und Frankreich. Tatsächlich hat Grossbritannien in Dekolonisationsfragen verstärkt auf Diplomatie gesetzt und die Zustimmung der USA gesucht, mit Verweis auf die eigene wirtschaftliche Abhängigkeit. Dies wird am Beispiel Palästina deutlich: Der damalige Aussenminister Bevin hat nach dem 2. Weltkrieg ein anglo-amerikanisches Komitee zur Palästinafrage berufen, in der Hoffnung, dies würde einen Konsens zwischen den USA und Grossbritannien schaffen, der von ihm als notwendig für die finanzielle Restauration Grossbritanniens betrachtet wurde. Nun waren die ökonomischen Unterstützungen im Rahmen des Marshall-Plans sowohl für Grossbritannien als auch für F Die USA als anti-koloniale Supermacht und die französischen Kolonialkriege in Indochina und Algerien Bücher > Fachbücher > Politikwissenschaft > Vergleichende Politikwissenschaft Taschenbuch 11.11.2008, GRIN, .200

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Die USA als anti-koloniale Supermacht  und die französischen Kolonialkriege in Indochina und Algerien - Mareike Bibow
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2004, ISBN: 9783640204229

ID: be988be21dc8e58f8f430595ab1a9f32

Die USA als anti-koloniale Supermacht und die französischen Kolonialkriege in Indochina und Algerien Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 1,3, Universität Leipzig, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Frankreich ist es zuweilen besonders schwer gefallen, sein Kolonialreich nach dem 2. Weltkrieg in die Unabhängigkeit zu entlassen. Dies verdeutlichen vor allem die beiden kostspieligen und langjährigen Kriege in Indochina (1946-1954) und Algerien (1954-1962), die hier im Mittelpunkt stehen werden. Das soll jedoch nicht zu dem Eindruck führen, Frankreich habe immer mit aller Macht versucht, ihre Kolonien zu halten - tatsächlich verliefen die Dekolonisationsprozesse sehr unterschiedlich und in Teilen auch relativ "friedlich", so in Tunesien und den Kolonien der Sub-Sahara. Es soll hier jedoch nicht Aufgabe sein, über die französische Dekolonisation, weder im Allgemeinen noch im Speziellen, zu urteilen. Vielmehr werfen die beiden Kriege eine ganz andere Frage auf: die nach der "indépendance" Frankreichs zu Zeiten des Kalten Krieges. Diese wird grundsätzlich eher angezweifelt, mit Verweis auf das Erstarken der USA und UdSSR zu Supermächten, das Entstehen einer bipolaren Welt und die damit notwendige Westbindung der ehemaligen Kolonialmächte, unter ihnen die beiden "Großen", Großbritannien und Frankreich. Tatsächlich hat Großbritannien in Dekolonisationsfragen verstärkt auf Diplomatie gesetzt und die Zustimmung der USA gesucht, mit Verweis auf die eigene wirtschaftliche Abhängigkeit. Dies wird am Beispiel Palästina deutlich: Der damalige Außenminister Bevin hat nach dem 2. Weltkrieg ein anglo-amerikanisches Komitee zur Palästinafrage berufen, in der Hoffnung, dies würde einen Konsens zwischen den USA und Großbritannien schaffen, der von ihm als notwendig für die finanzielle Restauration Großbritanniens betrachtet wurde. Nun waren die ökonomischen Unterstützungen im Rahmen des Marshall-Plans sowohl für Großbritannien als auch für F Bücher / Fachbücher / Politikwissenschaft / Vergleichende Politikwissenschaft 978-3-640-20422-9, GRIN

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Die USA ALS Anti-Koloniale Supermacht Und Die Franzosischen Kolonialkriege in Indochina Und Algerien (Paperback) - Mareike Bibow
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Die USA ALS Anti-Koloniale Supermacht Und Die Franzosischen Kolonialkriege in Indochina Und Algerien (Paperback) - Livres de poche

2013, ISBN: 3640204220

ID: 19529937874

[EAN: 9783640204229], Neubuch, [PU: GRIN Verlag, Germany], Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 1,3, Universitat Leipzig, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Frankreich ist es zuweilen besonders schwer gefallen, sein Kolonialreich nach dem 2. Weltkrieg in die Unabhangigkeit zu entlassen. Dies verdeutlichen vor allem die beiden kostspieligen und langjahrigen Kriege in Indochina (1946-1954) und Algerien (1954-1962), die hier im Mittelpunkt stehen werden. Das soll jedoch nicht zu dem Eindruck fuhren, Frankreich habe immer mit aller Macht versucht, ihre Kolonien zu halten - tatsachlich verliefen die Dekolonisationsprozesse sehr unterschiedlich und in Teilen auch relativ friedlich, so in Tunesien und den Kolonien der Sub-Sahara. Es soll hier jedoch nicht Aufgabe sein, uber die franzosische Dekolonisation, weder im Allgemeinen noch im Speziellen, zu urteilen. Vielmehr werfen die beiden Kriege eine ganz andere Frage auf: die nach der independance Frankreichs zu Zeiten des Kalten Krieges. Diese wird grundsatzlich eher angezweifelt, mit Verweis auf das Erstarken der USA und UdSSR zu Supermachten, das Entstehen einer bipolaren Welt und die damit notwendige Westbindung der ehemaligen Kolonialmachte, unter ihnen die beiden Grossen, Grossbritannien und Frankreich. Tatsachlich hat Grossbritannien in Dekolonisationsfragen verstarkt auf Diplomatie gesetzt und die Zustimmung der USA gesucht, mit Verweis auf die eigene wirtschaftliche Abhangigkeit. Dies wird am Beispiel Palastina deutlich: Der damalige Aussenminister Bevin hat nach dem 2. Weltkrieg ein anglo-amerikanisches Komitee zur Palastinafrage berufen, in der Hoffnung, dies wurde einen Konsens zwischen den USA und Grossbritannien schaffen, der von ihm als notwendig fur die finanzielle Restauration Grossbritanniens betrachtet wurde. Nun waren die okonomischen Unterstutzungen im Rahmen des Marshall-Plans sowohl fur Grossbritannien als auch fur Frankreich von grosser Bedeutung, das Verhaltn

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Die USA als anti-koloniale Supermacht und die französischen Kolonialkriege in Indochina und Algerien
Auteur:

Bibow, Mareike

Titre:

Die USA als anti-koloniale Supermacht und die französischen Kolonialkriege in Indochina und Algerien

ISBN:

3640204220

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Int. Politik - Region: USA, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Leipzig, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Frankreich ist es zuweilen besonders schwer gefallen, sein Kolonialreich nach dem 2. Weltkrieg in die Unabhängigkeit zu entlassen. Dies verdeutlichen vor allem die beiden kostspieligen und langjährigen Kriege in Indochina (1946-1954) und Algerien (1954-1962), die hier im Mittelpunkt stehen werden. Das soll jedoch nicht zu dem Eindruck führen, Frankreich habe immer mit aller Macht versucht, ihre Kolonien zu halten - tatsächlich verliefen die Dekolonisationsprozesse sehr unterschiedlich und in Teilen auch relativ "friedlich", so in Tunesien und den Kolonien der Sub-Sahara. Es soll hier jedoch nicht Aufgabe sein, über die französische Dekolonisation, weder im Allgemeinen noch im Speziellen, zu urteilen. Vielmehr werfen die beiden Kriege eine ganz andere Frage auf: die nach der "indépendance" Frankreichs zu Zeiten des Kalten Krieges. Diese wird grundsätzlich eher angezweifelt, mit Verweis auf das Erstarken der USA und UdSSR zu Supermächten, das Entstehen einer bipolaren Welt und die damit notwendige Westbindung der ehemaligen Kolonialmächte, unter ihnen die beiden "Großen", Großbritannien und Frankreich. Tatsächlich hat Großbritannien in Dekolonisationsfragen verstärkt auf Diplomatie gesetzt und die Zustimmung der USA gesucht, mit Verweis auf die eigene wirtschaftliche Abhängigkeit. Dies wird am Beispiel Palästina deutlich: Der damalige Außenminister Bevin hat nach dem 2. Weltkrieg ein anglo-amerikanisches Komitee zur Palästinafrage berufen, in der Hoffnung, dies würde einen Konsens zwischen den USA und Großbritannien schaffen, der von ihm als notwendig für die finanzielle Restauration Großbritanniens betrachtet wurde. Nun waren die ökonomischen Unterstützungen im Rahmen des Marshall-Plans sowohl für Großbritannien als auch für Frankreich von großer Bedeutung, das Verhältnis zu dem großen Partner USA ganz anders. Daher stellt sich die Frage, wie abhängig und schwach Frankreich im internationalen System nach 1945 wirklich war, wenn es sich 16 Jahre Kolonialkrieg leisten konnte, und dies nicht nur im finanziellen Sinne. Schließlich gaben sich die USA offenkundig als anti-koloniale Macht, die mit der Atlantik-Charta auf das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" pochte. Auf den ersten Blick zeugen diese beiden Kolonialkriege von einer relativen Unabhängigkeit Frankreichs gegenüber dieser anti-kolonialen Macht. Zwei Möglichkeiten bleiben, um diesen Widerspruch zwischen anti-kolonialer Großmacht und französischen Kolonialkriegen zu lösen: Entweder waren die antikolonialen USA nur bedingt antikolonial; oder das geschwächte Frankreich nur bedingt von den USA abhängig. Die beiden Kolonialkriege in Indochina und Algerien stellen offensichtlich die Bedeutung dieses internationalen Faktors, Supermacht USA und Kalter Krieg, der Dekolonisationstheorie in Frage. Auf diese Theorie wird im ersten Teil eingegangen. Danach steht die Metropole, die Situation im Nachkriegsfrankreich im Vordergrund. Schließlich werden die Situationen in der Peripherie, in Indochina und Algerien, sowie die Ursachen für den Dekolonisationsprozess vorgestellt. Besonders wird dabei auf die Rolle der USA eingegangen, ihre Einflussmöglichkeiten und Interessen in den jeweiligen Gebieten. Letztlich stellt sich die Frage nach der Relevanz der USA als internationaler Faktor für die Dekolonisationsprozesse Frankreichs.

Informations détaillées sur le livre - Die USA als anti-koloniale Supermacht und die französischen Kolonialkriege in Indochina und Algerien


EAN (ISBN-13): 9783640204229
ISBN (ISBN-10): 3640204220
Livre de poche
Date de parution: 2008
Editeur: GRIN Verlag
64 Pages
Poids: 0,105 kg
Langue: ger/Deutsch

Livre dans la base de données depuis 25.12.2008 21:52:14
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ISBN/EAN: 3640204220

ISBN - Autres types d'écriture:
3-640-20422-0, 978-3-640-20422-9

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