. .
Français
France
Outils de recherche
s'inscrire

Connectez-vous avec Facebook:

S'inscrire
Mot de passe oublié?


Historique de recherche
Liste pense-bête
Liens vers eurolivre.fr

Partager ce livre sur…
..?
Livre conseillé
Actualités
Conseils d'eurolivre.fr
Publicité
FILTRE
- 0 Résultats
prix le plus bas: 16.80 EUR, prix le plus élevé: 16.80 EUR, prix moyen: 16.8 EUR
Na Lütten?
Livre non disponible
(*)
Heinrich Buchholz:

Na Lütten?" - nouveau livre

ISBN: 9783938275658

[ED: Buch], [PU: Donat Verlag, Bremen], Neuware - Unglaublich, aber wahr - doch auch das gab es im NS-Regime: Familien, in der Kinder im Geiste der Völkerversöhnung und Menschenwürde erzogen wurden. Wie war das möglich Und wie 'mussten' die Eltern beschaffen sein Eine Antwort darauf gibt ein ebenso außergewöhnliches wie eindrucksvolles Buch, das im Bremer Donat Verlag erschienen ist. Es ist ein einzigartiges Dokument und enthält die Briefe, die Heinrich Buchholz in den Jahren 1933 bis 1937 aus dem Konzentrationslager und Zuchthaus an seine Frau, Tochter und Mutter geschrieben hat und in denen er ihnen immer wieder Mut macht, die schwere Zeit zu überstehen, in der sie den Vater, Ehemann und Sohn vermissen müssen. Andere Dokumente aus seinem Leben zeigen, wie unbeirrbar er und seine Angehörigen an dem Glauben an eine friedliche und gerechte Welt festhielten. Zugleich offenbart die Haltung der Buchholz, dass der Weg, der zu 1933 und allem, was danach geschehen, führte, keineswegs zwangsläufig war. Heinrich Buchholz (1895-1953) war ein vielseitig begabter, hilfsbereiter und sozial eingestellter Mensch: Interessiert an den großen und kleinen Fragen der Politik, handwerklich geschickt, fantasie- und humorvoll, gebildet, ein Organisationstalent und selbstbewusst, einer, der sich für Notleidende engagierte. Er stammte aus einfachen Verhältnissen, machte aus seiner Herkunft keinen Hehl und empfand sich der Arbeiterklasse zugehörig. Für ihre Ziele setzte er sich ein, warb und stritt er, doch zum Klassenhass aufgerufen, wie es ihm die Bremer Behörden 1926 unterstellten, als er zum ersten Mal in Untersuchungshaft geriet, hat er gewiss nicht. Heinrich Buchholz wurde in seinem Stadtteil Bremen-Walle selbst von politischen Gegnern geschätzt. Vor 1914 war er in der 'Jungen Garde' der SPD, im Arbeitergesangverein unter Hermann Böse sowie im Holzarbeiterverband aktiv. Sein ausgeprägtes politisches Interesse führte ihn nach der Teilnahme als Soldat im Ersten Weltkrieg über die USPD in die Reihen der KDP (1920). Seinen pädagogischen Neigungen und Fähigkeiten ging er von 1922 an als Leiter der Kommunistischen Kindergruppe in Bremen-Walle, später von Gesamt-Bremen und vom Bezirk Nord-West nach. Er rief die Politische Bühne Bremens mit ins Leben, aus der sich die Agitprop-Truppe 'Die 'Blauen Blusen' entwickelte, die ohne seine Auftritte nicht so erfolgreich gewesen wäre. Von Beginn an wirkte er im 'Rot-Front-Kämpferbund' und war Mitglied der Roten Hilfe und der Internationalen Roten Hilfe. Im Herbst 1932 bis zum Verbot der KPD 1933 arbeitete er als Zeitungsobmann für den Bezirk Nord-West über längere Zeit schrieb er Theaterkritiken für die Bremer Arbeiter-Zeitung. Bei den 'Naturfreunden' lernte er 1922 die junge Auguste Wagenfeld kennen, Schwester des bald von sich Reden machenden Wilhelm Wagenfeld, die er drei Jahre später heiratete: Am 2. Juni 1927 kam ihre Tochter Lore zur Welt. Mit dem Verbot der KPD und der fortan als illegal geltenden politischen Arbeit Heinrich Buchholz' standen seiner Familie schwierige Jahre bevor, die sie jedoch noch enger und fester zusammenrücken ließ. 1933 und 1934 wurde er gleich zweimal inhaftiert und war schweren Misshandlungen ausgesetzt im Oktober 1934 sperrten die Nazis sogar seine Frau für eine Woche ein, um ihn bei den Vernehmungen unter Druck zu setzen. Aber auch damit war der Familie nicht beizukommen. Seine kommunistische Gesinnung reichte den Richtern im Februar 1935 aus, um ihn wegen 'Vorbereitung zum Hochverrat' zu einer Strafe von drei Jahren Zuchthaus mit anschließender Polizeiaufsicht und Wehrunwürdigkeit zu verurteilen. Im August 1937 aus dem Zuchthaus Bremen-Oslebshausen entlassen, inhaftierte man ihn im Januar 1938 erneut, ließ ihn jedoch nach drei Wochen wieder frei. In seinen Briefen aus dem KZ und Zuchthaus tritt Heinrich Buchholz uns als ein dem Leben zugewandter und heiter-gelassener Mensch entgegen. Der anrührend, doch nie sentimental wirkende in hoch- und niederdeutsch verfasste Briefwechsel ist getragen von der Liebe zu seiner Frau und Tochter Lore. An keiner Stelle merkt man, in welch schwieriger und leidvoller Lage sich der Verfasser befunden hat. Mehr noch. Heinrich Buchholz, der gewiss Zuspruch nötig gehabt hätte, ermuntert seine Frau und Tochter immer wieder, den Kopf nicht hängen zu lassen, nicht traurig zu sein, sondern sich des Lebens, so gut es irgend geht, zu erfreuen, und die Hoffnung 'auf die schöne Zeit, wenn wir wieder alle zusammen sind', nie aufzugeben. Er wusste, dass Nazibeamte seine Briefe lasen, bevor sie die Empfänger erreichten, und so musste er auf jede Kritik an dem unmenschlichen Herrschaftssys tem verzichten. Er verfasst Gedichte, erfindet kleine Geschichten, denen er hübsche und lustige Zeichnungen hinzufügt, karikiert sein Zellendasein, spendet Trost, nimmt am Familienleben Anteil und macht Mut, den Humor nicht zu verlieren. Wie sehr seine Tochter Lore an ihm hängt, dokumentieren die Karten und Briefe, die sie ihrem Vater schickt und die sie, wie dem Buch zu entnehmen ist, ebenfalls liebevoll mit Skizzen und Bildern versieht. Je mehr man Heinrich Buchholz aus seinen Briefen als einen mit liebender Sorge an seiner Familie hängenden Menschen kennen lernt, 'um so zorniger wird man', schreibt Heinrich Hannover in seinem Geleitwort, 'dass ihm und Tausenden seiner Genossen die Freiheit nur deshalb geraubt wurde, weil sie auch nach Hitlers Machtantritt Kommunisten geblieben waren.' Heinrich Buchholz war kein Mensch wie jeder andere. Sein Widerstand gegen das Dritte Reich - und die Art, wie er mit seiner Verfolgung umging - hebt ihn aus der Masse der Mitläufer und Täter heraus. Er gehörte zu jenen Nazi-Gegnern, denen es kraft ihres Glaubens an sich selbst und des Vertrauens in ihren unmittelbaren Nächsten gelungen ist, ihre Menschlichkeit zu bewahren und trotz aller Drangsalierungen in eine neue Zeit hinüberzuretten. Eine ebenso außergewöhnliche wie historisch wertvolle Dokumentation, die einen seltenen Einblick gibt in die Lebenswirklichkeit von Menschen, die, von den Nazis hinter Gitter gebracht, ihre Kinder gleichwohl im Geist des Friedens und einer sozial gerechten Welt erzogen haben. Was auf den ersten Blick einem kleinen Wunder gleicht, erschließt sich dem Leser, je mehr er sich auf die miteinander korrespondierenden Personen, ihre Sorgen und Nöte, aber auch auf ihre Freude an Mitteilungen, Zeichnungen und liebevollen Bemerkungen einlässt. Heinrich Buchholz unbeugsame Haltung und der 'Widerstand' seiner Familie wirken wie eine zeitlose Mahnung und verdeutlichen, wie fragwürdig und bedenkenswert es ist, wenn Menschen ausgegrenzt, stigmatisiert und verfolgt werden., [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 244x179x15 mm, [GW: 580g]

Nouveaux livres Booklooker.de
Buchhandlung - Bides GbR
Frais d'envoiVersandkostenfrei, Versand nach Deutschland (EUR 0.00)
Details...
(*) Livre non disponible signifie que le livre est actuellement pas disponible à l'une des plates-formes associées nous recherche.
Na Lütten? - Heinrich Buchholz
Livre non disponible
(*)

Heinrich Buchholz:

Na Lütten? - nouveau livre

2011, ISBN: 3938275650

ID: 9817876261

[EAN: 9783938275658], Neubuch, [SC: 0.0], [PU: Bremen Donat Verlag Jan 2011], DEUTSCHE BELLETRISTIK / ESSAY, FEUILLETON, REPORTAGE, Neuware - Unglaublich, aber wahr - doch auch das gab es im NS-Regime: Familien, in der Kinder im Geiste der Völkerversöhnung und Menschenwürde erzogen wurden. Wie war das möglich Und wie 'mussten' die Eltern beschaffen sein Eine Antwort darauf gibt ein ebenso außergewöhnliches wie eindrucksvolles Buch, das im Bremer Donat Verlag erschienen ist. Es ist ein einzigartiges Dokument und enthält die Briefe, die Heinrich Buchholz in den Jahren 1933 bis 1937 aus dem Konzentrationslager und Zuchthaus an seine Frau, Tochter und Mutter geschrieben hat und in denen er ihnen immer wieder Mut macht, die schwere Zeit zu überstehen, in der sie den Vater, Ehemann und Sohn vermissen müssen. Andere Dokumente aus seinem Leben zeigen, wie unbeirrbar er und seine Angehörigen an dem Glauben an eine friedliche und gerechte Welt festhielten. Zugleich offenbart die Haltung der Buchholz, dass der Weg, der zu 1933 und allem, was danach geschehen, führte, keineswegs zwangsläufig war. Heinrich Buchholz (1895-1953) war ein vielseitig begabter, hilfsbereiter und sozial eingestellter Mensch: Interessiert an den großen und kleinen Fragen der Politik, handwerklich geschickt, fantasie- und humorvoll, gebildet, ein Organisationstalent und selbstbewusst, einer, der sich für Notleidende engagierte. Er stammte aus einfachen Verhältnissen, machte aus seiner Herkunft keinen Hehl und empfand sich der Arbeiterklasse zugehörig. Für ihre Ziele setzte er sich ein, warb und stritt er, doch zum Klassenhass aufgerufen, wie es ihm die Bremer Behörden 1926 unterstellten, als er zum ersten Mal in Untersuchungshaft geriet, hat er gewiss nicht. Heinrich Buchholz wurde in seinem Stadtteil Bremen-Walle selbst von politischen Gegnern geschätzt. Vor 1914 war er in der 'Jungen Garde' der SPD, im Arbeitergesangverein unter Hermann Böse sowie im Holzarbeiterverband aktiv. Sein ausgeprägtes politisches Interesse führte ihn nach der Teilnahme als Soldat im Ersten Weltkrieg über die USPD in die Reihen der KDP (1920). Seinen pädagogischen Neigungen und Fähigkeiten ging er von 1922 an als Leiter der Kommunistischen Kindergruppe in Bremen-Walle, später von Gesamt-Bremen und vom Bezirk Nord-West nach. Er rief die Politische Bühne Bremens mit ins Leben, aus der sich die Agitprop-Truppe 'Die 'Blauen Blusen' entwickelte, die ohne seine Auftritte nicht so erfolgreich gewesen wäre. Von Beginn an wirkte er im 'Rot-Front-Kämpferbund' und war Mitglied der Roten Hilfe und der Internationalen Roten Hilfe. Im Herbst 1932 bis zum Verbot der KPD 1933 arbeitete er als Zeitungsobmann für den Bezirk Nord-West; über längere Zeit schrieb er Theaterkritiken für die Bremer Arbeiter-Zeitung. Bei den 'Naturfreunden' lernte er 1922 die junge Auguste Wagenfeld kennen, Schwester des bald von sich Reden machenden Wilhelm Wagenfeld, die er drei Jahre später heiratete: Am 2. Juni 1927 kam ihre Tochter Lore zur Welt. Mit dem Verbot der KPD und der fortan als illegal geltenden politischen Arbeit Heinrich Buchholz' standen seiner Familie schwierige Jahre bevor, die sie jedoch noch enger und fester zusammenrücken ließ. 1933 und 1934 wurde er gleich zweimal inhaftiert und war schweren Misshandlungen ausgesetzt; im Oktober 1934 sperrten die Nazis sogar seine Frau für eine Woche ein, um ihn bei den Vernehmungen unter Druck zu setzen. Aber auch damit war der Familie nicht beizukommen. Seine kommunistische Gesinnung reichte den Richtern im Februar 1935 aus, um ihn wegen 'Vorbereitung zum Hochverrat' zu einer Strafe von drei Jahren Zuchthaus mit anschließender Polizeiaufsicht und Wehrunwürdigkeit zu verurteilen. Im August 1937 aus dem Zuchthaus Bremen-Oslebshausen entlassen, inhaftierte man ihn im Januar 1938 erneut, ließ ihn jedoch nach drei Wochen wieder frei. In seinen Briefen aus dem KZ und Zuchthaus tritt Heinrich Buchholz uns als ein dem Leben zugewandter und heiter-gelassener Mensch entgegen. Der anrührend, doch nie sentimental wirkende in hoch- und niederdeutsch verfasste Briefwechsel ist getragen von der Liebe zu seiner Fr

Nouveaux livres ZVAB.com
AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany [51283250] [Rating: 5 (von 5)]
NEW BOOK Frais d'envoiVersandkostenfrei (EUR 0.00)
Details...
(*) Livre non disponible signifie que le livre est actuellement pas disponible à l'une des plates-formes associées nous recherche.
Na Lütten? - Heinrich Buchholz
Livre non disponible
(*)
Heinrich Buchholz:
Na Lütten? - nouveau livre

2011

ISBN: 3938275650

ID: 9817876261

[EAN: 9783938275658], Neubuch, [PU: Bremen Donat Verlag Jan 2011], DEUTSCHE BELLETRISTIK / ESSAY, FEUILLETON, REPORTAGE, Neuware - Unglaublich, aber wahr - doch auch das gab es im NS-Regime: Familien, in der Kinder im Geiste der Völkerversöhnung und Menschenwürde erzogen wurden. Wie war das möglich Und wie 'mussten' die Eltern beschaffen sein Eine Antwort darauf gibt ein ebenso außergewöhnliches wie eindrucksvolles Buch, das im Bremer Donat Verlag erschienen ist. Es ist ein einzigartiges Dokument und enthält die Briefe, die Heinrich Buchholz in den Jahren 1933 bis 1937 aus dem Konzentrationslager und Zuchthaus an seine Frau, Tochter und Mutter geschrieben hat und in denen er ihnen immer wieder Mut macht, die schwere Zeit zu überstehen, in der sie den Vater, Ehemann und Sohn vermissen müssen. Andere Dokumente aus seinem Leben zeigen, wie unbeirrbar er und seine Angehörigen an dem Glauben an eine friedliche und gerechte Welt festhielten. Zugleich offenbart die Haltung der Buchholz, dass der Weg, der zu 1933 und allem, was danach geschehen, führte, keineswegs zwangsläufig war. Heinrich Buchholz (1895-1953) war ein vielseitig begabter, hilfsbereiter und sozial eingestellter Mensch: Interessiert an den großen und kleinen Fragen der Politik, handwerklich geschickt, fantasie- und humorvoll, gebildet, ein Organisationstalent und selbstbewusst, einer, der sich für Notleidende engagierte. Er stammte aus einfachen Verhältnissen, machte aus seiner Herkunft keinen Hehl und empfand sich der Arbeiterklasse zugehörig. Für ihre Ziele setzte er sich ein, warb und stritt er, doch zum Klassenhass aufgerufen, wie es ihm die Bremer Behörden 1926 unterstellten, als er zum ersten Mal in Untersuchungshaft geriet, hat er gewiss nicht. Heinrich Buchholz wurde in seinem Stadtteil Bremen-Walle selbst von politischen Gegnern geschätzt. Vor 1914 war er in der 'Jungen Garde' der SPD, im Arbeitergesangverein unter Hermann Böse sowie im Holzarbeiterverband aktiv. Sein ausgeprägtes politisches Interesse führte ihn nach der Teilnahme als Soldat im Ersten Weltkrieg über die USPD in die Reihen der KDP (1920). Seinen pädagogischen Neigungen und Fähigkeiten ging er von 1922 an als Leiter der Kommunistischen Kindergruppe in Bremen-Walle, später von Gesamt-Bremen und vom Bezirk Nord-West nach. Er rief die Politische Bühne Bremens mit ins Leben, aus der sich die Agitprop-Truppe 'Die 'Blauen Blusen' entwickelte, die ohne seine Auftritte nicht so erfolgreich gewesen wäre. Von Beginn an wirkte er im 'Rot-Front-Kämpferbund' und war Mitglied der Roten Hilfe und der Internationalen Roten Hilfe. Im Herbst 1932 bis zum Verbot der KPD 1933 arbeitete er als Zeitungsobmann für den Bezirk Nord-West; über längere Zeit schrieb er Theaterkritiken für die Bremer Arbeiter-Zeitung. Bei den 'Naturfreunden' lernte er 1922 die junge Auguste Wagenfeld kennen, Schwester des bald von sich Reden machenden Wilhelm Wagenfeld, die er drei Jahre später heiratete: Am 2. Juni 1927 kam ihre Tochter Lore zur Welt. Mit dem Verbot der KPD und der fortan als illegal geltenden politischen Arbeit Heinrich Buchholz' standen seiner Familie schwierige Jahre bevor, die sie jedoch noch enger und fester zusammenrücken ließ. 1933 und 1934 wurde er gleich zweimal inhaftiert und war schweren Misshandlungen ausgesetzt; im Oktober 1934 sperrten die Nazis sogar seine Frau für eine Woche ein, um ihn bei den Vernehmungen unter Druck zu setzen. Aber auch damit war der Familie nicht beizukommen. Seine kommunistische Gesinnung reichte den Richtern im Februar 1935 aus, um ihn wegen 'Vorbereitung zum Hochverrat' zu einer Strafe von drei Jahren Zuchthaus mit anschließender Polizeiaufsicht und Wehrunwürdigkeit zu verurteilen. Im August 1937 aus dem Zuchthaus Bremen-Oslebshausen entlassen, inhaftierte man ihn im Januar 1938 erneut, ließ ihn jedoch nach drei Wochen wieder frei. In seinen Briefen aus dem KZ und Zuchthaus tritt Heinrich Buchholz uns als ein dem Leben zugewandter und heiter-gelassener Mensch entgegen. Der anrührend, doch nie sentimental wirkende in hoch- und niederdeutsch verfasste Briefwechsel ist getragen von der Liebe zu seiner Fr

Nouveaux livres Abebooks.de
AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany [51283250] [Rating: 5 (von 5)]
NEW BOOK Frais d'envoiVersandkostenfrei (EUR 0.00)
Details...
(*) Livre non disponible signifie que le livre est actuellement pas disponible à l'une des plates-formes associées nous recherche.
Na Lütten? - Heinrich Buchholz
Livre non disponible
(*)
Heinrich Buchholz:
Na Lütten? - nouveau livre

2011, ISBN: 3938275650

ID: 14215351626

[EAN: 9783938275658], Neubuch, [PU: Bremen Donat Verlag Jan 2011], DEUTSCHE BELLETRISTIK / ESSAY, FEUILLETON, REPORTAGE, Neuware - Unglaublich, aber wahr - doch auch das gab es im NS-Regime: Familien, in der Kinder im Geiste der Völkerversöhnung und Menschenwürde erzogen wurden. Wie war das möglich Und wie 'mussten' die Eltern beschaffen sein Eine Antwort darauf gibt ein ebenso außergewöhnliches wie eindrucksvolles Buch, das im Bremer Donat Verlag erschienen ist. Es ist ein einzigartiges Dokument und enthält die Briefe, die Heinrich Buchholz in den Jahren 1933 bis 1937 aus dem Konzentrationslager und Zuchthaus an seine Frau, Tochter und Mutter geschrieben hat und in denen er ihnen immer wieder Mut macht, die schwere Zeit zu überstehen, in der sie den Vater, Ehemann und Sohn vermissen müssen. Andere Dokumente aus seinem Leben zeigen, wie unbeirrbar er und seine Angehörigen an dem Glauben an eine friedliche und gerechte Welt festhielten. Zugleich offenbart die Haltung der Buchholz, dass der Weg, der zu 1933 und allem, was danach geschehen, führte, keineswegs zwangsläufig war. Heinrich Buchholz (1895-1953) war ein vielseitig begabter, hilfsbereiter und sozial eingestellter Mensch: Interessiert an den großen und kleinen Fragen der Politik, handwerklich geschickt, fantasie- und humorvoll, gebildet, ein Organisationstalent und selbstbewusst, einer, der sich für Notleidende engagierte. Er stammte aus einfachen Verhältnissen, machte aus seiner Herkunft keinen Hehl und empfand sich der Arbeiterklasse zugehörig. Für ihre Ziele setzte er sich ein, warb und stritt er, doch zum Klassenhass aufgerufen, wie es ihm die Bremer Behörden 1926 unterstellten, als er zum ersten Mal in Untersuchungshaft geriet, hat er gewiss nicht. Heinrich Buchholz wurde in seinem Stadtteil Bremen-Walle selbst von politischen Gegnern geschätzt. Vor 1914 war er in der 'Jungen Garde' der SPD, im Arbeitergesangverein unter Hermann Böse sowie im Holzarbeiterverband aktiv. Sein ausgeprägtes politisches Interesse führte ihn nach der Teilnahme als Soldat im Ersten Weltkrieg über die USPD in die Reihen der KDP (1920). Seinen pädagogischen Neigungen und Fähigkeiten ging er von 1922 an als Leiter der Kommunistischen Kindergruppe in Bremen-Walle, später von Gesamt-Bremen und vom Bezirk Nord-West nach. Er rief die Politische Bühne Bremens mit ins Leben, aus der sich die Agitprop-Truppe 'Die 'Blauen Blusen' entwickelte, die ohne seine Auftritte nicht so erfolgreich gewesen wäre. Von Beginn an wirkte er im 'Rot-Front-Kämpferbund' und war Mitglied der Roten Hilfe und der Internationalen Roten Hilfe. Im Herbst 1932 bis zum Verbot der KPD 1933 arbeitete er als Zeitungsobmann für den Bezirk Nord-West; über längere Zeit schrieb er Theaterkritiken für die Bremer Arbeiter-Zeitung. Bei den 'Naturfreunden' lernte er 1922 die junge Auguste Wagenfeld kennen, Schwester des bald von sich Reden machenden Wilhelm Wagenfeld, die er drei Jahre später heiratete: Am 2. Juni 1927 kam ihre Tochter Lore zur Welt. Mit dem Verbot der KPD und der fortan als illegal geltenden politischen Arbeit Heinrich Buchholz' standen seiner Familie schwierige Jahre bevor, die sie jedoch noch enger und fester zusammenrücken ließ. 1933 und 1934 wurde er gleich zweimal inhaftiert und war schweren Misshandlungen ausgesetzt; im Oktober 1934 sperrten die Nazis sogar seine Frau für eine Woche ein, um ihn bei den Vernehmungen unter Druck zu setzen. Aber auch damit war der Familie nicht beizukommen. Seine kommunistische Gesinnung reichte den Richtern im Februar 1935 aus, um ihn wegen 'Vorbereitung zum Hochverrat' zu einer Strafe von drei Jahren Zuchthaus mit anschließender Polizeiaufsicht und Wehrunwürdigkeit zu verurteilen. Im August 1937 aus dem Zuchthaus Bremen-Oslebshausen entlassen, inhaftierte man ihn im Januar 1938 erneut, ließ ihn jedoch nach drei Wochen wieder frei. In seinen Briefen aus dem KZ und Zuchthaus tritt Heinrich Buchholz uns als ein dem Leben zugewandter und heiter-gelassener Mensch entgegen. Der anrührend, doch nie sentimental wirkende in hoch- und niederdeutsch verfasste Briefwechsel ist getragen von der Liebe zu seiner Fr

Nouveaux livres Abebooks.de
Agrios-Buch, Bergisch Gladbach, Germany [57449362] [Rating: 5 (von 5)]
NEW BOOK Frais d'envoiVersandkostenfrei (EUR 0.00)
Details...
(*) Livre non disponible signifie que le livre est actuellement pas disponible à l'une des plates-formes associées nous recherche.
„Na, Lütten?“ - Heinrich Buchholz; Lore Buchholz
Livre non disponible
(*)
Heinrich Buchholz; Lore Buchholz:
„Na, Lütten?“ - edition reliée, livre de poche

2011, ISBN: 9783938275658

ID: 18256628

Briefe aus dem Konzentrationslager und Zuchthaus 1933-1937, Hardcover, Buch, [PU: Donat]

Nouveaux livres Lehmanns.de
Frais d'envoisofort lieferbar, , Versandkostenfrei innerhalb der BRD (EUR 0.00)
Details...
(*) Livre non disponible signifie que le livre est actuellement pas disponible à l'une des plates-formes associées nous recherche.

< Retour aux résultats de recherche...
Détails sur le livre
"Na Lütten?"
Auteur:

Buchholz, Heinrich

Titre:

"Na Lütten?"

ISBN:

9783938275658

Informations détaillées sur le livre - "Na Lütten?"


EAN (ISBN-13): 9783938275658
ISBN (ISBN-10): 3938275650
Version reliée
Date de parution: 2011
Editeur: Donat Verlag, Bremen
192 Pages
Poids: 0,580 kg
Langue: ger/Deutsch

Livre dans la base de données depuis 22.04.2008 02:28:22
Livre trouvé récemment le 31.10.2016 11:15:19
ISBN/EAN: 9783938275658

ISBN - Autres types d'écriture:
3-938275-65-0, 978-3-938275-65-8

< Retour aux résultats de recherche...
< pour archiver...
Adjacent Livres