. .
Français
France
Livres similaires
Autres livres qui pourraient ressembler au livre recherché:
Outils de recherche
s'inscrire

Connectez-vous avec Facebook:

S'inscrire
Mot de passe oublié?


Historique de recherche
Liste pense-bête
Liens vers eurolivre.fr

Partager ce livre sur…
..?
Livre conseillé
Actualités
Conseils d'eurolivre.fr
Publicité
Annonce payée
FILTRE
- 0 Résultats
prix le plus bas: 33.99 EUR, prix le plus élevé: 43.78 EUR, prix moyen: 38.45 EUR
Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität - Marcel Ruge
Livre non disponible
(*)
Marcel Ruge:

Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität - nouveau livre

2009, ISBN: 9783640466931

ID: 7294eda3054b76ea404b467a690bd762

Eine Analyse von 21 OECD Ländern Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,3, Universität Hamburg (Eine Analyse von 21 OECD Ländern), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob das Wahlsystem eines Landes Auswirkungen auf die Regierungsstabilität hat. Die Hypothese, dass kein signifikanter Einfluss besteht, konnte bestätigt werden.Die Ergebnisse basieren auf der Auswertung der Regierungsdauern in 21 OECD Ländern innerhalb des Zeitraums von 1960 bis 2000.Die Überprüfung des Zusammenhangs erfolgt mithilfe von Kontingenztabellen. Im Anschluss an diese Auswertung beschäftigt sich der zweite Teil dieser Arbeit mit dem Sinn von Wahlsystemänderungen. Dafür wird anhand der Fallbeispiele Italien, Japan und Neuseeland hinterfragt, ob durch Wahlrechtsreformen die gewünschten Ergebnisse erzielt werden können.Ergebnis dieser Betrachtung ist, dass die alleinige Wahlrechtsreform ein eher ungeeignetes Instrument zur Bekämpfung politischer Fehlentwicklungen ist. Die Output-Qualität einer Reform ist abhängig von der Art und Weise der Änderung als auch von der Art der angestrebten Ergebnisse. Sind die Veränderungen eher gering, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass die gesetzten Ziele nicht erreicht werden können. Besteht zwischen dem Wahlsystem und dem angestrebten Ziel eine eher indirekte Verbindung (distal effects) sind die Erfolgsaussichten ebenfalls gering.Die Zusammenführung dieser beiden Erkenntnisse, Wahlsysteme haben keinen direkten Einfluss auf die Regierungsstabilität eines Landes und die Wirkweise von Wahlsystemänderungen ist schwer zu prognostizieren, führt zu folgenden Schlüssen:Die Änderung eines Wahlsystems zur Stabilisierung der Regierung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen. Zwischen Wahlsystem und Regierungsstabilität scheint kein direkter Zusammenhang zu bestehen. Länder mit dem vermeintlich stabilitätsfördernden Mehrheitswahlrecht verfügen nicht über stabilere Regierungen als solche mit Verhältniswahlrecht. Das Wahlsystem selbst sollte, trotz seiner prägnanten Stellung innerhalb des politischen Systems, nicht als Erklärungsgrundlage überstrapaziert werden. Es ist, wie die Analyse zeigt, nur einer von vielen Faktoren. Zwar sind Änderungen an dieser Stellschraube technisch gesehen sehr leicht möglich. Diese Einfachheit sollte jedoch nicht über die komplizierten Verflechtungen hinwegtäuschen, in die das Wahlsystem eingebettet ist. Bücher / Fachbücher / Politikwissenschaft / Politisches System 978-3-640-46693-1, GRIN

Nouveaux livres Buch.ch
Nr. 18633405 Frais d'envoiBei Bestellungen innerhalb der Schweiz berechnen wir Fr. 3.50 Portokosten, Bestellungen ab EUR Fr. 75.00 sind frei. Die voraussichtliche Versanddauer liegt bei 1 bis 2 Werktagen., Versandfertig innert 3 - 5 Werktagen, zzgl. Versandkosten, Livraison non-comprise
Details...
(*) Livre non disponible signifie que le livre est actuellement pas disponible à l'une des plates-formes associées nous recherche.
Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität - Marcel Ruge
Livre non disponible
(*)

Marcel Ruge:

Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität - nouveau livre

2009, ISBN: 9783640466931

ID: 398b01fa6045a8f658eb5546ba405a20

Eine Analyse von 21 OECD Ländern Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,3, Universität Hamburg (Eine Analyse von 21 OECD Ländern), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob das Wahlsystem eines Landes Auswirkungen auf die Regierungsstabilität hat. Die Hypothese, dass kein signifikanter Einfluss besteht, konnte bestätigt werden.Die Ergebnisse basieren auf der Auswertung der Regierungsdauern in 21 OECD Ländern innerhalb des Zeitraums von 1960 bis 2000.Die Überprüfung des Zusammenhangs erfolgt mithilfe von Kontingenztabellen. Im Anschluss an diese Auswertung beschäftigt sich der zweite Teil dieser Arbeit mit dem Sinn von Wahlsystemänderungen. Dafür wird anhand der Fallbeispiele Italien, Japan und Neuseeland hinterfragt, ob durch Wahlrechtsreformen die gewünschten Ergebnisse erzielt werden können.Ergebnis dieser Betrachtung ist, dass die alleinige Wahlrechtsreform ein eher ungeeignetes Instrument zur Bekämpfung politischer Fehlentwicklungen ist. Die Output-Qualität einer Reform ist abhängig von der Art und Weise der Änderung als auch von der Art der angestrebten Ergebnisse. Sind die Veränderungen eher gering, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die gesetzten Ziele nicht erreicht werden können. Besteht zwischen dem Wahlsystem und dem angestrebten Ziel eine eher indirekte Verbindung (distal effects) sind die Erfolgsaussichten ebenfalls gering.Die Zusammenführung dieser beiden Erkenntnisse, Wahlsysteme haben keinen direkten Einfluss auf die Regierungsstabilität eines Landes und die Wirkweise von Wahlsystemänderungen ist schwer zu prognostizieren, führt zu folgenden Schlüssen:Die Änderung eines Wahlsystems zur Stabilisierung der Regierung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen. Zwischen Wahlsystem und Regierungsstabilität scheint kein direkter Zusammenhang zu bestehen. Länder mit dem vermeintlich stabilitätsfördernden Mehrheitswahlrecht verfügen nicht über stabilere Regierungen als solche mit Verhältniswahlrecht. Das Wahlsystem selbst sollte, trotz seiner prägnanten Stellung innerhalb des politischen Systems, nicht als Erklärungsgrundlage überstrapaziert werden. Es ist, wie die Analyse zeigt, nur einer von vielen Faktoren. Zwar sind Änderungen an dieser Stellschraube technisch gesehen sehr leicht möglich. Diese Einfachheit sollte jedoch nicht über die komplizierten Verflechtungen hinwegtäuschen, in die das Wahlsystem eingebettet ist. Bücher / Fachbücher / Politikwissenschaft / Politisches System 978-3-640-46693-1, GRIN

Nouveaux livres Buch.de
Nr. 18633405 Frais d'envoiBücher und alle Bestellungen die ein Buch enthalten sind versandkostenfrei, sonstige Bestellungen innerhalb Deutschland EUR 3,-, ab EUR 20,- kostenlos, Bürobedarf EUR 4,50, kostenlos ab EUR 45,-, Sofort lieferbar, DE. (EUR 0.00)
Details...
(*) Livre non disponible signifie que le livre est actuellement pas disponible à l'une des plates-formes associées nous recherche.
Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität - Marcel Ruge
Livre non disponible
(*)
Marcel Ruge:
Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität - nouveau livre

2009

ISBN: 9783640466931

ID: 690974958

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,3, Universität Hamburg (Eine Analyse von 21 OECD Ländern), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob das Wahlsystem eines Landes Auswirkungen auf die Regierungsstabilität hat. Die Hypothese, dass kein signifikanter Einfluss besteht, konnte bestätigt werden. Die Ergebnisse basieren auf der Auswertung der Regierungsdauern in 21 OECD Ländern innerhalb des Zeitraums von 1960 bis 2000. Die Überprüfung des Zusammenhangs erfolgt mithilfe von Kontingenztabellen. Im Anschluss an diese Auswertung beschäftigt sich der zweite Teil dieser Arbeit mit dem Sinn von Wahlsystemänderungen. Dafür wird anhand der Fallbeispiele Italien, Japan und Neuseeland hinterfragt, ob durch Wahlrechtsreformen die gewünschten Ergebnisse erzielt werden können. Ergebnis dieser Betrachtung ist, dass die alleinige Wahlrechtsreform ein eher ungeeignetes Instrument zur Bekämpfung politischer Fehlentwicklungen ist. Die Output-Qualität einer Reform ist abhängig von der Art und Weise der Änderung als auch von der Art der angestrebten Ergebnisse. Sind die Veränderungen eher gering, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass die gesetzten Ziele nicht erreicht werden können. Besteht zwischen dem Wahlsystem und dem angestrebten Ziel eine eher indirekte Verbindung (distal effects) sind die Erfolgsaussichten ebenfalls gering. Die Zusammenführung dieser beiden Erkenntnisse, Wahlsysteme haben keinen direkten Einfluss auf die Regierungsstabilität eines Landes und die Wirkweise von Wahlsystemänderungen ist schwer zu prognostizieren, führt zu folgenden Schlüssen: Die Änderung eines Wahlsystems zur Stabilisierung der Regierung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen. Zwischen Wahlsystem und Regierungsstabilität scheint kein direkter Zusammenhang zu bestehen. Länder mit dem verme Eine Analyse von 21 OECD Ländern Bücher > Fachbücher > Politikwissenschaft > Politisches System Taschenbuch 12.11.2009, GRIN, .200

Nouveaux livres Buch.ch
No. 18633405 Frais d'envoizzgl. Versandkosten, Livraison non-comprise
Details...
(*) Livre non disponible signifie que le livre est actuellement pas disponible à l'une des plates-formes associées nous recherche.
Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität - Marcel Ruge
Livre non disponible
(*)
Marcel Ruge:
Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität - nouveau livre

2009, ISBN: 9783640466931

ID: 398b01fa6045a8f658eb5546ba405a20

Eine Analyse von 21 OECD Ländern Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,3, Universität Hamburg (Eine Analyse von 21 OECD Ländern), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob das Wahlsystem eines Landes Auswirkungen auf die Regierungsstabilität hat. Die Hypothese, dass kein signifikanter Einfluss besteht, konnte bestätigt werden. Die Ergebnisse basieren auf der Auswertung der Regierungsdauern in 21 OECD Ländern innerhalb des Zeitraums von 1960 bis 2000. Die Überprüfung des Zusammenhangs erfolgt mithilfe von Kontingenztabellen. Im Anschluss an diese Auswertung beschäftigt sich der zweite Teil dieser Arbeit mit dem Sinn von Wahlsystemänderungen. Dafür wird anhand der Fallbeispiele Italien, Japan und Neuseeland hinterfragt, ob durch Wahlrechtsreformen die gewünschten Ergebnisse erzielt werden können. Ergebnis dieser Betrachtung ist, dass die alleinige Wahlrechtsreform ein eher ungeeignetes Instrument zur Bekämpfung politischer Fehlentwicklungen ist. Die Output-Qualität einer Reform ist abhängig von der Art und Weise der Änderung als auch von der Art der angestrebten Ergebnisse. Sind die Veränderungen eher gering, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die gesetzten Ziele nicht erreicht werden können. Besteht zwischen dem Wahlsystem und dem angestrebten Ziel eine eher indirekte Verbindung (distal effects) sind die Erfolgsaussichten ebenfalls gering. Die Zusammenführung dieser beiden Erkenntnisse, Wahlsysteme haben keinen direkten Einfluss auf die Regierungsstabilität eines Landes und die Wirkweise von Wahlsystemänderungen ist schwer zu prognostizieren, führt zu folgenden Schlüssen: Die Änderung eines Wahlsystems zur Stabilisierung der Regierung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen. Zwischen Wahlsystem und Regierungsstabilität scheint kein direkter Zusammenhang zu bestehen. Länder mit dem verme Bücher / Fachbücher / Politikwissenschaft / Politisches System 978-3-640-46693-1, GRIN

Nouveaux livres Buch.de
Nr. 18633405 Frais d'envoiBücher und alle Bestellungen die ein Buch enthalten sind versandkostenfrei, sonstige Bestellungen innerhalb Deutschland EUR 3,-, ab EUR 20,- kostenlos, Bürobedarf EUR 4,50, kostenlos ab EUR 45,-, Versandfertig in 5 - 7 Tagen, DE. (EUR 0.00)
Details...
(*) Livre non disponible signifie que le livre est actuellement pas disponible à l'une des plates-formes associées nous recherche.
Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität - Marcel Ruge
Livre non disponible
(*)
Marcel Ruge:
Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität - nouveau livre

2009, ISBN: 9783640466931

ID: 116565257

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,3, Universität Hamburg (Eine Analyse von 21 OECD Ländern), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob das Wahlsystem eines Landes Auswirkungen auf die Regierungsstabilität hat. Die Hypothese, dass kein signifikanter Einfluss besteht, konnte bestätigt werden. Die Ergebnisse basieren auf der Auswertung der Regierungsdauern in 21 OECD Ländern innerhalb des Zeitraums von 1960 bis 2000. Die Überprüfung des Zusammenhangs erfolgt mithilfe von Kontingenztabellen. Im Anschluss an diese Auswertung beschäftigt sich der zweite Teil dieser Arbeit mit dem Sinn von Wahlsystemänderungen. Dafür wird anhand der Fallbeispiele Italien, Japan und Neuseeland hinterfragt, ob durch Wahlrechtsreformen die gewünschten Ergebnisse erzielt werden können. Ergebnis dieser Betrachtung ist, dass die alleinige Wahlrechtsreform ein eher ungeeignetes Instrument zur Bekämpfung politischer Fehlentwicklungen ist. Die Output-Qualität einer Reform ist abhängig von der Art und Weise der Änderung als auch von der Art der angestrebten Ergebnisse. Sind die Veränderungen eher gering, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die gesetzten Ziele nicht erreicht werden können. Besteht zwischen dem Wahlsystem und dem angestrebten Ziel eine eher indirekte Verbindung (distal effects) sind die Erfolgsaussichten ebenfalls gering. Die Zusammenführung dieser beiden Erkenntnisse, Wahlsysteme haben keinen direkten Einfluss auf die Regierungsstabilität eines Landes und die Wirkweise von Wahlsystemänderungen ist schwer zu prognostizieren, führt zu folgenden Schlüssen: Die Änderung eines Wahlsystems zur Stabilisierung der Regierung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen. Zwischen Wahlsystem und Regierungsstabilität scheint kein direkter Zusammenhang zu bestehen. Länder mit dem verme Eine Analyse von 21 OECD Ländern Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Politikwissenschaft>Politisches System, GRIN

Nouveaux livres Thalia.de
No. 18633405 Frais d'envoi, Versandfertig in 2 - 3 Tagen, DE (EUR 0.00)
Details...
(*) Livre non disponible signifie que le livre est actuellement pas disponible à l'une des plates-formes associées nous recherche.

< Retour aux résultats de recherche...
Détails sur le livre
Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität
Auteur:

Ruge, Marcel

Titre:

Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität

ISBN:

9783640466931

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob das Wahlsystem eines Landes Auswirkungen auf die Regierungsstabilität hat. Die Hypothese, dass kein signifikanter Einfluss besteht, konnte bestätigt werden.Die Ergebnisse basieren auf der Auswertung der Regierungsdauern in 21 OECD Ländern innerhalb des Zeitraums von 1960 bis 2000.Die Überprüfung des Zusammenhangs erfolgt mithilfe von Kontingenztabellen. Im Anschluss an diese Auswertung beschäftigt sich der zweite Teil dieser Arbeit mit dem Sinn von Wahlsystemänderungen. Dafür wird anhand der Fallbeispiele Italien, Japan und Neuseeland hinterfragt, ob durch Wahlrechtsreformen die gewünschten Ergebnisse erzielt werden können.Ergebnis dieser Betrachtung ist, dass die alleinige Wahlrechtsreform ein eher ungeeignetes Instrument zur Bekämpfung politischer Fehlentwicklungen ist. Die Output-Qualität einer Reform ist abhängig von der Art und Weise der Änderung als auch von der Art der angestrebten Ergebnisse. Sind die Veränderungen eher gering, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die gesetzten Ziele nicht erreicht werden können. Besteht zwischen dem Wahlsystem und dem angestrebten Ziel eine eher indirekte Verbindung (distal effects) sind die Erfolgsaussichten ebenfalls gering.Die Zusammenführung dieser beiden Erkenntnisse, Wahlsysteme haben keinen direkten Einfluss auf die Regierungsstabilität eines Landes und die Wirkweise von Wahlsystemänderungen ist schwer zu prognostizieren, führt zu folgenden Schlüssen:Die Änderung eines Wahlsystems zur Stabilisierung der Regierung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen. Zwischen Wahlsystem und Regierungsstabilität scheint kein direkter Zusammenhang zu bestehen. Länder mit dem vermeintlich stabilitätsfördernden Mehrheitswahlrecht verfügen nicht über stabilere Regierungen als solche mit Verhältniswahlrecht. Das Wahlsystem selbst sollte, trotz seiner prägnanten Stellung innerhalb des politischen Systems, nicht als Erklärungsgrundlage überstrapaziert werden. Es ist, wie die Analyse zeigt, nur einer von vielen Faktoren. Zwar sind Änderungen an dieser Stellschraube technisch gesehen sehr leicht möglich. Diese Einfachheit sollte jedoch nicht über die komplizierten Verflechtungen hinwegtäuschen, in die das Wahlsystem eingebettet ist.

Informations détaillées sur le livre - Der Einfluss des Wahlsystems auf die Regierungsstabilität


EAN (ISBN-13): 9783640466931
ISBN (ISBN-10): 3640466934
Version reliée
Livre de poche
Date de parution: 2009
Editeur: GRIN Verlag

Livre dans la base de données depuis 19.08.2009 15:39:17
Livre trouvé récemment le 27.10.2016 10:18:59
ISBN/EAN: 9783640466931

ISBN - Autres types d'écriture:
3-640-46693-4, 978-3-640-46693-1

< Retour aux résultats de recherche...
< pour archiver...
Adjacent Livres