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Einstellungen in Politik und Öffentlichkeit gegenüber fremden Bevölkerungsgruppen in den 50er und 60er Jahren - Moritz Förster
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Moritz Förster:

Einstellungen in Politik und Öffentlichkeit gegenüber fremden Bevölkerungsgruppen in den 50er und 60er Jahren - nouveau livre

ISBN: 9783638311854

ID: 9783638311854

Nach dem 2. Weltkrieg war Deutschland am Ende, die Städte zerstört, die Leute physisch und psychisch aufgerieben und die Infrastruktur schlichtweg nicht mehr vorhanden. Wie aber hatten sich die Vorstellungen der Deutschen über andere Völker, Nationen und Kulturen geändert - oder eben nicht geändert In den 50er Jahren setzte dann der erhoffte Aufschwung ein, Deutschland kehrte in den Kreis der wohlhabenden Nationen zurück und wurde eine politische, wirtschaftliche sowie kulturelle Macht. Das Leben der Menschen geriet wieder in geregelte Bahnen. Auch auf gesellschaftlicher Ebene gab es etliche Veränderungen. Die ansässige deutsche Bevölkerung kam plötzlich in Kontakt mit Menschen aus anderen geographischen und kulturellen Regionen. Mit Ende des Krieges entwickelten sich große Völkerbewegungen Flüchtlinge strömten vor allem aus dem Osten ins Land hinein, heimatlose Ausländer mussten integriert werden und mit Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs wurde Deutschland mit einem Male sogar für arbeitssuchende Ausländer attraktiv bzw. wurden diese für Deutschland attraktiv. Im Jahr 1955 wurde dann der erste Anwerbevertrag mit Italien abgeschlossen, der als Vorlage für die folgenden Abkommen dienen sollte. Die deutsche Bevölkerung wurde in diesem gesellschaftlichen Bereich folglich mit einer für sie völlig neuartigen Situation konfrontiert. Die große Frage lautet in dieser Arbeit, wie die Reaktion auf das Fremde und Unbekannte ausfiel. Wie war die Stimmung in der breiten Öffentlichkeit Was meinten die Politiker Die Fehler der Vergangenheit schienen anfangs immer noch nicht überwunden: `Selbst nach Kriegsende und der Aufdeckung der nationalsozialistischen Verbrechen gab bei etlichen repräsentativen Erhebungen... mehr als die Hälfte der Befragten an, dass der Nationalsozialismus eine gute Idee gewesen sei, die nur schlecht ausgeführt worden wäre.` Doch sah sich die deutsche Bevölkerung nach der Kriegsniederlage immer noch als das `Herrenvolk`, die Rasse, die den anderen überlegen war In diesem Falle wäre den Ausländern mit Abneigung, Arroganz oder Distanz begegnet worden. Der Kontrast zu dieser Position wäre auf der anderen Seite, dass die Deutschen aus ihren Fehlern gelernt hatten statt auf Rassentrennung auf kulturelle Verständigung setzten und den fremden Menschen mit Offenheit und Interesse entgegen traten. Einstellungen in Politik und Öffentlichkeit gegenüber fremden Bevölkerungsgruppen in den 50er und 60er Jahren: Nach dem 2. Weltkrieg war Deutschland am Ende, die Städte zerstört, die Leute physisch und psychisch aufgerieben und die Infrastruktur schlichtweg nicht mehr vorhanden. Wie aber hatten sich die Vorstellungen der Deutschen über andere Völker, Nationen und Kulturen geändert - oder eben nicht geändert In den 50er Jahren setzte dann der erhoffte Aufschwung ein, Deutschland kehrte in den Kreis der wohlhabenden Nationen zurück und wurde eine politische, wirtschaftliche sowie kulturelle Macht. Das Leben der Menschen geriet wieder in geregelte Bahnen. Auch auf gesellschaftlicher Ebene gab es etliche Veränderungen. Die ansässige deutsche Bevölkerung kam plötzlich in Kontakt mit Menschen aus anderen geographischen und kulturellen Regionen. Mit Ende des Krieges entwickelten sich große Völkerbewegungen Flüchtlinge strömten vor allem aus dem Osten ins Land hinein, heimatlose Ausländer mussten integriert werden und mit Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs wurde Deutschland mit einem Male sogar für arbeitssuchende Ausländer attraktiv bzw. wurden diese für Deutschland attraktiv. Im Jahr 1955 wurde dann der erste Anwerbevertrag mit Italien abgeschlossen, der als Vorlage für die folgenden Abkommen dienen sollte. Die deutsche Bevölkerung wurde in diesem gesellschaftlichen Bereich folglich mit einer für sie völlig neuartigen Situation konfrontiert. Die große Frage lautet in dieser Arbeit, wie die Reaktion auf das Fremde und Unbekannte ausfiel. Wie war die Stimmung in der breiten Öffentlichkeit Was meinten die Politiker Die Fehler der Vergangenheit schienen anfangs immer noch nicht überwunden: `Selbst nach Kriegsende und der Aufdeckung der nationalsozialistischen Verbrechen gab bei etlichen repräsentativen Erhebungen... mehr als die Hälfte der Befragten an, dass der Nationalsozialismus eine gute Idee gewesen sei, die nur schlecht ausgeführt worden wäre.` Doch sah sich die deutsche Bevölkerung nach der Kriegsniederlage immer noch als das `Herrenvolk`, die Rasse, die den anderen überlegen war In diesem Falle wäre den Ausländern mit Abneigung, Arroganz oder Distanz begegnet worden. Der Kontrast zu dieser Position wäre auf der anderen Seite, dass die Deutschen aus ihren Fehlern gelernt hatten statt auf Rassentrennung auf kulturelle Verständigung setzten und den fremden Menschen mit Offenheit und Interesse entgegen traten. Bevölkerungsgruppen Einstellungen Jahren Politik, GRIN Verlag

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Einstellungen in Politik und Öffentlichkeit gegenüber fremden Bevölkerungsgruppen in den 50er und 60er Jahren - Moritz Förster
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Moritz Förster:

Einstellungen in Politik und Öffentlichkeit gegenüber fremden Bevölkerungsgruppen in den 50er und 60er Jahren - nouveau livre

2004, ISBN: 9783638311854

ID: 125823955

Nach dem 2. Weltkrieg war Deutschland am Ende, die Städte zerstört, die Leute physisch und psychisch aufgerieben und die Infrastruktur schlichtweg nicht mehr vorhanden. Wie aber hatten sich die Vorstellungen der Deutschen über andere Völker, Nationen und Kulturen geändert - oder eben nicht geändert? In den 50er Jahren setzte dann der erhoffte Aufschwung ein, Deutschland kehrte in den Kreis der wohlhabenden Nationen zurück und wurde eine politische, wirtschaftliche sowie kulturelle Macht. Das Leben der Menschen geriet wieder in geregelte Bahnen. Auch auf gesellschaftlicher Ebene gab es etliche Veränderungen. Die ansässige deutsche Bevölkerung kam plötzlich in Kontakt mit Menschen aus anderen geographischen und kulturellen Regionen. Mit Ende des Krieges entwickelten sich grosse Völkerbewegungen; Flüchtlinge strömten vor allem aus dem Osten ins Land hinein, heimatlose Ausländer mussten integriert werden und mit Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs wurde Deutschland mit einem Male sogar für arbeitssuchende Ausländer attraktiv bzw. wurden diese für Deutschland attraktiv. Im Jahr 1955 wurde dann der erste Anwerbevertrag mit Italien abgeschlossen, der als Vorlage für die folgenden Abkommen dienen sollte. Die deutsche Bevölkerung wurde in diesem gesellschaftlichen Bereich folglich mit einer für sie völlig neuartigen Situation konfrontiert. Die grosse Frage lautet in dieser Arbeit, wie die Reaktion auf das Fremde und Unbekannte ausfiel. Wie war die Stimmung in der breiten Öffentlichkeit? Was meinten die Politiker? Die Fehler der Vergangenheit schienen anfangs immer noch nicht überwunden: Selbst nach Kriegsende und der Aufdeckung der nationalsozialistischen Verbrechen gab bei etlichen repräsentativen Erhebungen... mehr als die Hälfte der Befragten an, dass der Nationalsozialismus eine gute Idee gewesen sei, die nur schlecht ausgeführt worden wäre. Doch sah sich die deutsche Bevölkerung nach der Kriegsniederlage immer noch als das Herrenvolk, die Rasse, die den anderen überlegen war? In diesem Falle wäre den Ausländern mit Abneigung, Arroganz oder Distanz begegnet worden. Der Kontrast zu dieser Position wäre auf der anderen Seite, dass die Deutschen aus ihren Fehlern gelernt hatten; statt auf Rassentrennung auf kulturelle Verständigung setzten und den fremden Menschen mit Offenheit und Interesse entgegen traten. Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Historisches, Note: 1,7, Freie Universität Berlin, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Politikwissenschaft, [PU: Grin-Verlag, München ]

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Einstellungen in Politik und Öffentlichkeit gegenüber fremden Bevölkerungsgruppen in den 50er und 60er Jahren - nouveau livre

2004

ISBN: 9783638311854

ID: 89378420115090ceb521d1d8f642efa1

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Historisches, Note: 1,7, Freie Universität Berlin, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch Nach dem 2. Weltkrieg war Deutschland am Ende, die Städte zerstört, die Leute physisch und psychisch aufgerieben und die Infrastruktur schlichtweg nicht mehr vorhanden. Wie aber hatten sich die Vorstellungen der Deutschen über andere Völker, Nationen und Kulturen geändert - oder eben nicht geändert?In den 50er Jahren setzte dann der erhoffte Aufschwung ein, Deutschland kehrte in den Kreis der wohlhabenden Nationen zurück und wurde eine politische, wirtschaftliche sowie kulturelle Macht. Das Leben der Menschen geriet wieder in geregelte Bahnen.Auch auf gesellschaftlicher Ebene gab es etliche Veränderungen. Die ansässige deutsche Bevölkerung kam plötzlich in Kontakt mit Menschen aus anderen geographischen und kulturellen Regionen. Mit Ende des Krieges entwickelten sich große Völkerbewegungen; Flüchtlinge strömten vor allem aus dem Osten ins Land hinein, heimatlose Ausländer mussten integriert werden und mit Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs wurde Deutschland mit einem Male sogar für arbeitssuchende Ausländer attraktiv bzw. wurden diese für Deutschland attraktiv. Im Jahr 1955 wurde dann der erste Anwerbevertrag mit Italien abgeschlossen, der als Vorlage für die folgenden Abkommen dienen sollte. Die deutsche Bevölkerung wurde in diesem gesellschaftlichen Bereich folglich mit einer für sie völlig neuartigen Situation konfrontiert.Die große Frage lautet in dieser Arbeit, wie die Reaktion auf das Fremde und Unbekannte ausfiel. Wie war die Stimmung in der breiten Öffentlichkeit? Was meinten die Politiker? Die Fehler der Vergangenheit schienen anfangs immer noch nicht überwunden: Selbst nach Kriegsende und der Aufdeckung der nationalsozialistischen Verbrechen gab bei etlichen repräsentativen Erhebungen... mehr als die Hälfte der Befragten an, dass der Nationalsozialismus eine gute Idee gewesen sei, die nur schlecht ausgeführt worden wäre. Doch sah sich die deutsche Bevölkerung nach der Kriegsniederlage immer noch als das Herrenvolk, die Rasse, die den anderen überlegen war? In diesem Falle wäre den Ausländern mit Abneigung, Arroganz oder Distanz begegnet worden. Der Kontrast zu dieser Position wäre auf der anderen Seite, dass die Deutschen aus ihren Fehlern gelernt hatten; statt auf Rassentrennung auf kulturelle Verständigung setzten und den fremden Menschen mit Offenheit und Interesse entgegen traten. eBooks / Fachbücher / Politikwissenschaft, GRIN Verlag GmbH

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2004, ISBN: 9783638311854

ID: 125823955

Nach dem 2. Weltkrieg war Deutschland am Ende, die Städte zerstört, die Leute physisch und psychisch aufgerieben und die Infrastruktur schlichtweg nicht mehr vorhanden. Wie aber hatten sich die Vorstellungen der Deutschen über andere Völker, Nationen und Kulturen geändert - oder eben nicht geändert?In den 50er Jahren setzte dann der erhoffte Aufschwung ein, Deutschland kehrte in den Kreis der wohlhabenden Nationen zurück und wurde eine politische, wirtschaftliche sowie kulturelle Macht. Das Leben der Menschen geriet wieder in geregelte Bahnen.Auch auf gesellschaftlicher Ebene gab es etliche Veränderungen. Die ansässige deutsche Bevölkerung kam plötzlich in Kontakt mit Menschen aus anderen geographischen und kulturellen Regionen. Mit Ende des Krieges entwickelten sich grosse Völkerbewegungen; Flüchtlinge strömten vor allem aus dem Osten ins Land hinein, heimatlose Ausländer mussten integriert werden und mit Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs wurde Deutschland mit einem Male sogar für arbeitssuchende Ausländer attraktiv bzw. wurden diese für Deutschland attraktiv. Im Jahr 1955 wurde dann der erste Anwerbevertrag mit Italien abgeschlossen, der als Vorlage für die folgenden Abkommen dienen sollte. Die deutsche Bevölkerung wurde in diesem gesellschaftlichen Bereich folglich mit einer für sie völlig neuartigen Situation konfrontiert.Die grosse Frage lautet in dieser Arbeit, wie die Reaktion auf das Fremde und Unbekannte ausfiel. Wie war die Stimmung in der breiten Öffentlichkeit? Was meinten die Politiker? Die Fehler der Vergangenheit schienen anfangs immer noch nicht überwunden: Selbst nach Kriegsende und der Aufdeckung der nationalsozialistischen Verbrechen gab bei etlichen repräsentativen Erhebungen... mehr als die Hälfte der Befragten an, dass der Nationalsozialismus eine gute Idee gewesen sei, die nur schlecht ausgeführt worden wäre. Doch sah sich die deutsche Bevölkerung nach der Kriegsniederlage immer noch als das Herrenvolk, die Rasse, die den anderen überlegen war? In diesem Falle wäre den Ausländern mit Abneigung, Arroganz oder Distanz begegnet worden. Der Kontrast zu dieser Position wäre auf der anderen Seite, dass die Deutschen aus ihren Fehlern gelernt hatten; statt auf Rassentrennung auf kulturelle Verständigung setzten und den fremden Menschen mit Offenheit und Interesse entgegen traten. Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Historisches, Note: 1,7, Freie Universität Berlin, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Politikwissenschaft, [PU: Grin-Verlag, München ]

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Einstellungen in Politik und Öffentlichkeit gegenüber fremden Bevölkerungsgruppen in den 50er und 60er Jahren - Première édition

2004, ISBN: 9783638311854

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[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: GRIN Verlag]

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Détails sur le livre
Einstellungen in Politik und Öffentlichkeit gegenüber fremden Bevölkerungsgruppen in den 50er und 60er Jahren
Auteur:

Förster, Moritz

Titre:

Einstellungen in Politik und Öffentlichkeit gegenüber fremden Bevölkerungsgruppen in den 50er und 60er Jahren

ISBN:

9783638311854

Informations détaillées sur le livre - Einstellungen in Politik und Öffentlichkeit gegenüber fremden Bevölkerungsgruppen in den 50er und 60er Jahren


EAN (ISBN-13): 9783638311854
Date de parution: 2004
Editeur: GRIN Verlag

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ISBN/EAN: 9783638311854

ISBN - Autres types d'écriture:
978-3-638-31185-4

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