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Ökonomie der Zerstörung: Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus [Gebundene Ausgabe] Adam Tooze (Autor), Yvonne Badal (Übersetzer) Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung d - Adam Tooze (Autor), Yvonne Badal (Übersetzer)
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Adam Tooze (Autor), Yvonne Badal (Übersetzer):

Ökonomie der Zerstörung: Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus [Gebundene Ausgabe] Adam Tooze (Autor), Yvonne Badal (Übersetzer) Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung d - Première édition

2008, ISBN: 9783570550564

Edition reliée, ID: 589302042

Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Auflage: 1. Auflage (26. März 2003). Auflage: 1. Auflage (26. März 2003). Hardcover. 21,6 x 15 x 2,6 cm. Die Verwirrung im Markenmanagement ist groß. Neue Namen werden mit riesigen Werbebudgets gestartet, altvertraute Namen verschwinden. Unter den Neulingen herrscht Euphorie, bei den Erfahrenen überwiegt Krisenstimmung. Hohen Fehlinvestitionen aus Unkenntnis der Markenpotenziale stehen ergebnislose Theoriedebatten isolierter Spezialisten an den Hochschulen gegenüber. Übersehen wird, dass Markenimage viel mehr ist als Produktwerbung. Denn eine starke Marke ist nicht wissen, sondern glauben - Religion statt Reklame.Peter Zernisch macht erstmals die vielschichtigen Zusammenhänge des Markenmangements deutlich und rückt die Marke dahin, wo sie hingehörtauf die erste Führungsebene eines Unternehmens. Markenpolitik gehört in die Hände der Vorstände und Unternehmer.Peter Zernisch entwickelt ein Führungskonzept jenseits der Kurzatmigkeit des heutigen Brandings und des Hypes der Werbeagenturen. Marken brauchen einen Regisseur, der sie steuert und der ihnen Charakter verleiht. Denn die Marke ist die zentrale Wertschöpfungsquelle des Unternehmens. Ihr kurzfristiger und kostenintensiver Einsatz im Marketing wird mit Zernischs Konzept abgelöst durch eine nachhaltig Kosten sparende Ausschöpfung der natürlichen Energie der Marke. Zitat:"Selten so weite Einblicke in die Welt der Marken gewonnen wie bei den tief reflektierten Bemerkungen dieses Meisters. Unbedingt zu empfehlen für Leser, die lieber aus der Quelle trinken als aus dem Aquädukt." Christian Deysson. Autor Wirtschaftswoche. Peter Zernisch wird in der Fachwelt als "Meister der Markenstrategen" apostrophiert. Er gründete vor mehr als 35 Jahren in Düsseldorf und Genf ein Institut für Marken- und Produktentwicklung und praktizierte dort Markenstrategie von Forschung und Entwicklung über Design und Kommunikation bis zu Vertrieb und Kostenrechnung. Seine Kundenliste umfasst Hersteller von Konsumartikeln und Produktionsgütern sowie Anbieter wirtschaftlicher, politischer und konfessioneller Dienste. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter der Zernisch Consultants und Sprecher der Gutachtergemeinschaft Brandsboard. Vorwort 1 Die persönliche Perspektive: Warum ein Topmanager als Markenmanager besser lebt Entwicklungsprognose Markenverantwortung Managementstil Managementvorteile 2 Die pragmatische Perspektive: Wie Sie mit den vielen Markenexperten am besten vorankommen Markendienstleister Markenkommunikation Markenführung 3 Die erkenntnistheoretische Perspektive: Wie ein Markenmanager die Quelle seiner Wertschöpfung findet Markendefinition Markenmodelle Markengläubigkeit Markensubstanz 4 Die strategische Perspektive: Die vernünftige Steuerung von Gedächtnisleistungen jenseits der Vernunft Markenerfolgsbasis Markenautorität Markenstrategie Markenliturgik Viele - allzu viele haben sich berufen gesehen, das Land der Marke zu beschreiben, ein Land, über das es bisher kaum gesicherte Erkenntnisse gab. Weder die Grenzen dieses Landes waren bekannt, noch wusste man etwas über seine Landschaften. Immer mehr behaupten, dass es alle bisher bekannten Länder an Schönheit und Reichtum übertreffen würde und dass dessen Besitz - wäre es einmal erobert - aller Not ein Ende machen würde. Andere halten diese Hoffnung für eine Utopie. Als Quellen der Topografie stehen zahlreiche Berichte verschiedener "Entdecker" zur Verfügung, von denen jeder die Entdeckung für sich in Anspruch nimmt. Stets bleibt es unklar, ob sie das selbe Land im Auge haben, denn sie verwenden nicht nur unterschiedliche Namen für ihre "Entdeckungen", sie beschreiben sie auch auf unterschiedliche Weise. Als weitere Quellen gibt es dann eine unübersehbare Zahl von Schriften, die einzelne Gegenden dieses Landes beschreiben. Dabei handelt es sich um so verschiedene Dinge wie Gebirge, Moorlandschaften, Flüsse, Seen und Städte und man weiß auch hier nicht recht, ob es sich nicht eher um die Gegenden verschiedener Länder handelt. Mit seinem Buch "Markenglauben managen" ist es Peter Zernisch gelungen, die erste ernstzunehmende Landkarte der Marke anzufertigen. Gewissenhaft nutzte er die skizzenhaften Reiseberichte des Weltenbummlers Hans Domizlaff als Wegweiser in dieses unentdeckte Land, um es dort präzise zu vermessen. Dazu bedient sich Zernisch sowohl der neuesten Erkenntnisse aus unterschiedlichen Wissenschaften als auch seiner praktischen Erfahrungen aus fast 40 Jahren Markenberatung. Ein zuverlässiger Reiseführer für die, die sich aufmachen wollen - ins Land der Marke. Viele - allzu viele haben sich berufen gesehen, das Land der Marke zu beschreiben, ein Land, über das es bisher kaum gesicherte Erkenntnisse gab. Weder die Grenzen dieses Landes waren bekannt, noch wusste man etwas über seine Landschaften. Immer mehr behaupten, dass es alle bisher bekannten Länder an Schönheit und Reichtum übertreffen würde und dass dessen Besitz - wäre es einmal erobert - aller Not ein Ende machen würde. Andere halten diese Hoffnung für eine Utopie. Als Quellen der Topografie stehen zahlreiche Berichte verschiedener "Entdecker" zur Verfügung, von denen jeder die Entdeckung für sich in Anspruch nimmt. Stets bleibt es unklar, ob sie das selbe Land im Auge haben, denn sie verwenden nicht nur unterschiedliche Namen für ihre "Entdeckungen", sie beschreiben sie auch auf unterschiedliche Weise. Als weitere Quellen gibt es dann eine unübersehbare Zahl von Schriften, die einzelne Gegenden dieses Landes beschreiben. Dabei handelt es sich um so verschiedene Dinge wie Gebirge, Moorlandschaften, Flüsse, Seen und Städte und man weiß auch hier nicht recht, ob es sich nicht eher um die Gegenden verschiedener Länder handelt. Mit seinem Buch "Markenglauben managen" ist es Peter Zernisch gelungen, die erste ernstzunehmende Landkarte der Marke anzufertigen. Gewissenhaft nutzte er die skizzenhaften Reiseberichte des Weltenbummlers Hans Domizlaff als Wegweiser in dieses unentdeckte Land, um es dort präzise zu vermessen. Dazu bedient sich Zernisch sowohl der neuesten Erkenntnisse aus unterschiedlichen Wissenschaften als auch seiner praktischen Erfahrungen aus fast 40 Jahren Markenberatung. Ein zuverlässiger Reiseführer für die, die sich aufmachen wollen - ins Land der Marke. "Musste dieses Buch geschrieben werden?" lautet die rhetorische Frage im Vorwort. Ja, es hätte längst geschrieben werden müssen. In anderer Form und aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, wurde es allerdings bereits vor einigen Jahren in Dänemark verfasst. Doch der Autor von "Corporate Religion", Jesper Kunde, taucht erstaunlicherweise nicht im ansonsten gut ausgewählten und kommentierten Literaturverzeichnis auf. Doch die Konkurrenz nicht zu pushen ist menschlich. Und vielleicht ist Zernisch tatsächlich nicht auf das Werk seines Berufskollegen gestossen. Nicht dass dieser Wesentliches zum Inhalt von Zernisch' Buch hätte beitragen können. Doch wie man ein sinnliches, anschauliches, liebevoll gestaltetes Buch macht, hätte Zernisch und der Verlag bei Kunde bestens lernen können. An der Gestaltung liegt es denn auch, weshalb ich zuerst nicht fünf Sterne verteilen wollte. Aber während der Lektüre erinnerte ich mich an einen Lehrer, der in solchen Fällen beim Berechnen der Gesamtnote das Maximum bei der Bewertung von Teilaspekten anhob, um beim Gesamtresultat die Höchstnote geben zu können. So halte ich es auch in diesem Fall. Gestaltung drei Sterne, Inhalt sieben, macht im Schnitt fünf. Aber was ist denn so aussergewöhnlich am Inhalt? Der gedankliche Ansatz, die konsequente Anwendung, die Absolutheit, die Klarheit und die Praxisnähe sind es, die dieses Buch zum Muss für jeden Marketing- und Werbemenschen machen. Zernisch geht systematisch vor. Auf den ersten Seiten räumt er gründlich auf mit all den Mythen und Gemeinplätzen. Nicht das Produkt ist die Marke, sondern die Marke ist das Produkt. Marketing-Rankings findet Zernisch ebenso rätselhaft und sinnlos wie ich. Von jungen, technokratisch geformten Brand- und Produkt-Managern hält er ebenfalls nichts. CEO's, die sich aus der Verantwortung stehlen wollen, zieht er gehörig an den Ohren. Jeder Wettbewerb ist ein Markenwettbewerb. Traditionelle Leistungsfaktoren wie Preis-, Liefer-, und Qualitätsvorteile gehen in Marken auf. Wer Marken aufbauen und managen will, sollte Anschauungsunterricht bei den Missionaren und Politikern vergangener Jahrhunderte nehmen. Denn alles beruht letzten Endes auf Glauben. Vertrauen ist keine Sache der Vernunft, sondern der erlebten Handlungen, Begegnungen, Geschichten. Vernünftig wäre aber, sich sofort dieses Buch anzuschaffen. Denn selbst die beste Zusammenfassung kann die intensive Arbeit mit den Thesen von Zernisch nicht ersetzen. Und weil der Autor schon so lange im Geschäft ist, fällt es ihm leicht, seine Behauptungen immer wieder durch bekannte und unbekannte Beispiele zu belegen. Kaufen, lesen, verändern. Es lohnt sich. Wer Ansichten und Einsichten aus langen Jahren markenstrategischer Praxis sucht, der ist mit "Markenglauben managen" von Peter Zernisch perfekt bedient Das Buch ist ein Plädoyer für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Marke durch eine ganzheitliche Markenstrategie ohne überflüssiges Beiwerk. Ein Werk, das man mit Sorgfalt lesen sollte, denn oft genug verbergen sich Antworten in unscheinbaren Nebensätzen. Sprache deutsch Maße 140 x 214 mm Einbandart gebunden Beruf Finanzen Recht Wirtschaft BWL Markenartikel Markenmanagement Theorien Konzepte Strategien Marketing ISBN-10 3-527-50055-3 / 3527500553 ISBN-13 978-3-527-50055-0 / 9783527500550 BWL Markenartikel Markenmanagement Theorien Konzepte Strategien Marketing Die Verwirrung im Markenmanagement ist groß. Neue Namen werden mit riesigen Werbebudgets gestartet, altvertraute Namen verschwinden. Unter den Neulingen herrscht Euphorie, bei den Erfahrenen überwiegt Krisenstimmung. Hohen Fehlinvestitionen aus Unkenntnis der Markenpotenziale stehen ergebnislose Theoriedebatten isolierter Spezialisten an den Hochschulen gegenüber. Übersehen wird, dass Markenimage viel mehr ist als Produktwerbung. Denn eine starke Marke ist nicht wissen, sondern glauben - Religion statt Reklame.Peter Zernisch macht erstmals die vielschichtigen Zusammenhänge des Markenmangements deutlich und rückt die Marke dahin, wo sie hingehörtauf die erste Führungsebene eines Unternehmens. Markenpolitik gehört in die Hände der Vorstände und Unternehmer.Peter Zernisch entwickelt ein Führungskonzept jenseits der Kurzatmigkeit des heutigen Brandings und des Hypes der Werbeagenturen. Marken brauchen einen Regisseur, der sie steuert und der ihnen Charakter verleiht. Denn die Marke ist die zentrale Wertschöpfungsquelle des Unternehmens. Ihr kurzfristiger und kostenintensiver Einsatz im Marketing wird mit Zernischs Konzept abgelöst durch eine nachhaltig Kosten sparende Ausschöpfung der natürlichen Energie der Marke. Zitat:"Selten so weite Einblicke in die Welt der Marken gewonnen wie bei den tief reflektierten Bemerkungen dieses Meisters. Unbedingt zu empfehlen für Leser, die lieber aus der Quelle trinken als aus dem Aquädukt." Christian Deysson. Autor Wirtschaftswoche. Peter Zernisch wird in der Fachwelt als "Meister der Markenstrategen" apostrophiert. Er gründete vor mehr als 35 Jahren in Düsseldorf und Genf ein Institut für Marken- und Produktentwicklung und praktizierte dort Markenstrategie von Forschung und Entwicklung über Design und Kommunikation bis zu Vertrieb und Kostenrechnung. Seine Kundenliste umfasst Hersteller von Konsumartikeln und Produktionsgütern sowie Anbieter wirtschaftlicher, politischer und konfessioneller Dienste. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter der Zernisch Consultants und Sprecher der Gutachtergemeinschaft Brandsboard. Vorwort 1 Die persönliche Perspektive: Warum ein Topmanager als Markenmanager besser lebt Entwicklungsprognose Markenverantwortung Managementstil Managementvorteile 2 Die pragmatische Perspektive: Wie Sie mit den vielen Markenexperten am besten vorankommen Markendienstleister Markenkommunikation Markenführung 3 Die erkenntnistheoretische Perspektive: Wie ein Markenmanager die Quelle seiner Wertschöpfung findet Markendefinition Markenmodelle Markengläubigkeit Markensubstanz 4 Die strategische Perspektive: Die vernünftige Steuerung von Gedächtnisleistungen jenseits der Vernunft Markenerfolgsbasis Markenautorität Markenstrategie Markenliturgik Viele - allzu viele haben sich berufen gesehen, das Land der Marke zu beschreiben, ein Land, über das es bisher kaum gesicherte Erkenntnisse gab. Weder die Grenzen dieses Landes waren bekannt, noch wusste man etwas über seine Landschaften. Immer mehr behaupten, dass es alle bisher bekannten Länder an Schönheit und Reichtum übertreffen würde und dass dessen Besitz - wäre es einmal erobert - aller Not ein Ende machen würde. Andere halten diese Hoffnung für eine Utopie. Als Quellen der Topografie stehen zahlreiche Berichte verschiedener "Entdecker" zur Verfügung, von denen jeder die Entdeckung für sich in Anspruch nimmt. Stets bleibt es unklar, ob sie das selbe Land im Auge haben, denn sie verwenden nicht nur unterschiedliche Namen für ihre "Entdeckungen", sie beschreiben sie auch auf unterschiedliche Weise. Als weitere Quellen gibt es dann eine unübersehbare Zahl von Schriften, die einzelne Gegenden dieses Landes beschreiben. Dabei handelt es sich um so verschiedene Dinge wie Gebirge, Moorlandschaften, Flüsse, Seen und Städte und man weiß auch hier nicht recht, ob es sich nicht eher um die Gegenden verschiedener Länder handelt. Mit seinem Buch "Markenglauben managen" ist es Peter Zernisch gelungen, die erste ernstzunehmende Landkarte der Marke anzufertigen. Gewissenhaft nutzte er die skizzenhaften Reiseberichte des Weltenbummlers Hans Domizlaff als Wegweiser in dieses unentdeckte Land, um es dort präzise zu vermessen. Dazu bedient sich Zernisch sowohl der neuesten Erkenntnisse aus unterschiedlichen Wissenschaften als auch seiner praktischen Erfahrungen aus, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Pantheon, 2008. 2008. Hardcover. 21,6 x 13,6 x 4,4 cm. Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Wirtschaft eine neue Sicht auf die Geschichte des »Dritten Reichs« und den Zweiten Weltkrieg. Er weist nach, dass Hitlers Weg zur Macht, seine »Erfolge« vor 1939 und alle seine Entscheidungen während des Kriegs stets von wirtschaftlichen Interessen mitbestimmt wurden. Die Vorstellung, das »Dritte Reich« sei gleichsam ein unaufhaltsamer Panzer gewesen, angetrieben von einer heiß laufenden Wirtschaft, galt lange Zeit als eine zentrale Erklärung für den Verlauf der Geschichte des Nationalsozialismus. Doch diese Grundannahme ist falsch, wie Adam Tooze überzeugend zeigen kann. Deutschland war nie stark genug, um Europa zu beherrschen und England, die Sowjetunion oder gar die USA dauerhaft zu besiegen. Richtig jedoch ist, dass wirtschaftliche Überlegungen die nationalsozialistische Politik ab 1933 stark beeinflusst haben. Hitlers Weltbild war nicht nur politisch und rassenbiologisch, sondern in hohem Maße auch ökonomisch geprägt. Deutschland sollte nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Supermacht werden, koste es, was es wolle. Dieser rücksichtslose Plan war von vornherein zum Scheitern verurteilt, doch vermochte er den halben Kontinent zu verwüsten und Millionen von Menschenleben zu vernichten. Mit seinem Buch legt Adam Tooze eine Geschichte der Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland vor, die einen neuen Blick auf das Herrschaftssystem des »Dritten Reichs« und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs eröffnet. Die erste umfassende Wirtschaftsgeschichte des »Dritten Reichs«. Ein Standardwerk. Adam Tooze hat sich mit seinen Veröffentlichungen zur deutschen Industriegeschichte einen Namen als Wirtschaftshistoriker gemacht. 2002 erhielt er für seine Arbeit den Philip Leverhulme Prize für Geschichte. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine Debatte mit Götz Aly um dessen Buch "Hitlers Volksstaat" bekannt. Tooze lehrt neuere europäische Wirtschaftsgeschichte in Cambridge. Wie war das möglich? Im Jahr 1938 begannen die Machthaber des »Dritten Reiches« den zweiten blutigen Vernichtungsfeldzug Deutschlands im Laufe von kaum einer Generation. Zuerst schien es, als sei Hitlers Wehrmacht unaufhaltsam, besser vorbereitet und aggressiver als die Armee des Kaisers. Doch während Hitler von Sieg zu Sieg stürmte, mehrten sich auch seine Feinde. Zum zweiten Mal stieß Deutschland mit seinem Anspruch auf die Beherrschung des europäischen Kontinents gegen eine Mauer. Im Dezember 1941 befand sich das »Dritte Reich« nicht nur mit dem Britischen Empire und der Sowjetunion, sondern auch mit den Vereinigten Staaten im Krieg. Es sollte zwar noch drei schreckliche Jahre und fünf Monate dauern, doch der Untergang von Hitlers Regime kam, und er war weit verhängnisvoller als die Katastrophe, die das Kaiserreich ereilt hatte. Deutschland und weite Gebiete Ost- und Westeuropas lagen in Trümmern. Polen und die westliche Sowjetunion waren praktisch ausgeweidet. Frankreich und Italien schlingerten gefährlich nahe am Bürgerkrieg entlang. Den britischen, französischen und niederländischen Mächten war irreparabler Schaden in ihren Kolonien zugefügt worden. Die Tage Großbritanniens, Frankreichs und der Niederlande als Kolonialmächte waren gezählt, und als die Welt von dem unglaublichen Genozid erfuhr, den das »Dritte Reich« verübt hatte, wurde die einst so zuversichtlich beanspruchte Überlegenheit der europäischen Zivilisation ein für alle Mal in Frage gestellt. Wie war das möglich? Menschen machen ihre eigene Geschichte. Auch der Ausgangspunkt für die Darstellung des nationalsozialistischen Reiches muss letztendlich immer der menschliche Wille sein - der individuelle wie der kollektive. Wenn wir die schrecklichen Taten des »Dritten Reiches« begreifen wollen, dann bleibt uns nichts anderes als der Versuch, die Täter zu begreifen. Wir müssen Adolf Hitler und seine Anhänger ernst nehmen. Wir müssen bestrebt sein, in ihre Denkweisen einzudringen und die dunklen Zwischenräume in ihrer Ideologie zu kartieren. Nicht umsonst war die Biografie - die individuelle wie die kollektive - von jeher eine der erhellendsten Möglichkeiten, das »Dritte Reich« zu studieren. Doch wenn der Satz »die Menschen machen ihre eigene Geschichte« stimmt, dann stimmt auch, was Karl Marx weiter schrieb: »aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht unter selbstgewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen.« Aber welche Umstände sind damit gemeint? Zur ziemlichen Überraschung aller, die Marx für einen simplifizierenden ökonomischen Deterministen hielten, ergänzte er seinen berühmten Aphorismus nicht mit einer Abhandlung über die Produktionsweise, sondern mit der Aussage, dass die »Tradition aller toten Geschlechter wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden« laste. Weltgeschichtliche Personen, »wenn sie eben damit beschäftigt scheinen, sich und die Dinge umzuwälzen«, beschwören »ängstlich die Geister der Vergangenheit zu ihrem Dienste« und entlehnen »ihnen Namen, Schlachtparole, Kostüm, um in dieser altehrwürdigen Verkleidung und mit dieser erborgten Sprache die neue Weltgeschichtsszene aufzuführen«. Hitler und seine Spießgesellen haben jedenfalls gewiss in einer derart selbstgestalteten Welt gelebt. Deshalb hat es auch seinen guten Grund, dass sich die jüngsten Schriften über das »Dritte Reich« so ausschließlich mit Politik und Ideologie befassen. Die Kulturkrise Europas im beginnenden 20. Jahrhundert, das Vakuum, das von den säkularisierenden Tendenzen des späten 19. Jahrhunderts hinterlassen wurde, die radikalisierenden Schrecken des Ersten Weltkriegs - all das bedarf der Aufmerksamkeit eines Historikers, wenn er ernsthaft die tieferen Motive des Nationalsozialismus ausloten will. Wie sonst sollten wir ein Regime begreifen, dessen zentrales Ziel die Vernichtung des europäischen Judentums war? Das damit einen Plan verfolgte, dem es scheinbar an jeglicher ökonomischer Logik mangelte? Das damit ein Projekt betrieb, welches unbegreiflich bleibt und überhaupt nur dann irgendwie fasslich wird, wenn man es als den Teil einer gewalttätigen Erlösungstheologie versteht? Die kulturelle und ideologische Richtung, die die Faschismusforschung einschlug, hat unseren Blick auf Hitler und sein Regime dauerhaft gewandelt. Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass es vor gar nicht so langer Zeit Historiker gab, die Mein Kampf als historische Quelle ablehnten und es sinnvoller fanden, Hitler bloß als einen weiteren opportunistischen Imperialisten zu betrachten. Diese Zeiten sind vorbei. Dank des Wirkens zweier Historikergenerationen können wir heute wesentlich besser beurteilen, auf welche Weise die nationalsozialistische Ideologie das Denken und Handeln der NS-Führerschaft wie der deutschen Gesellschaft konditioniert hat. Doch während wir damit befasst waren, die ideologischen und politischen Kettfäden des NS-Regimes zu entwirren, blieben die Webfäden dieser Geschichte relativ unbeachtet. Am augenfälligsten ist die Tendenz, die Bedeutung der Wirtschaft herunterzuspielen oder gleich ganz zu ignorieren. Das war zwar sicher auch eine bewusste Abwehrreaktion, doch zu einem guten Teil beruht diese Marginalisierung der Wirtschaftsgeschichte auf einem hausgemachten Problem: Die statistische Terminologie, in die ein so großer Teil der Wirtschaftsgeschichte eingebettet ist, bleibt geisteswissenschaftlich gebildeten Forschern üblicherweise verschlossen; und es wurden von jeher viel zu geringe Anstrengungen beiderseits unternommen, um diese Kluft zu überbrücken. Letztendlich noch gravierender aber wirkte sich wahrscheinlich der Umstand aus, dass die sozioökonomische Analyse auch aus einem gewissen Verdruss heraus vernachlässigt wurde. Weil sich Historiker und Sozialwissenschaftler schon in den beiden ersten Generationen nach 1945 mit dem Konjunkturaufschwung im Nationalsozialismus oder mit der Geschichte der Kriegswirtschaft befasst hatten, war der Eindruck entstanden, dass es nun schlicht nichts Neues zu berichten gebe und alle großen Fragen bereits beantwortet seien. Damit blieb uns eine Historiografie, die sich in zwei unterschiedlichen Tempi bewegte. Während sich unser Blick auf die Rassenpolitik und die inneren Funktionsweisen der deutschen Gesellschaft im Nationalsozialismus im Laufe der letzten zwanzig Jahre wesentlich gewandelt hat, konnte das historische Wissen um die Wirtschaftsgeschichte des NS-Regimes relativ wenige Fortschritte verbuchen, ausgenommen in der Unternehmensgeschichte. Mit dem vorliegenden Buch soll der so lange überfällige Prozess einer intellektuellen Angleichung der beiden Tempi in Gang gesetzt werden. Zu diesem Zweck werde ich viele archivarische und statistische Nachweise, die seit sechzig Jahren größtenteils unhinterfragt geblieben sind, neu bewerten und nicht nur mit der jüngsten historischen Forschung über das »Dritte Reich« ins Zwiegespräch bringen, sondern auch mit den Erkenntnissen der Wirtschaftshistoriker, die sich mit der volkswirtschaftlichen Dynamik der Zwischenkriegsjahre befassten. Im Anschluss daran wollen wir beurteilen, welches neue Licht damit auf einige der zentralsten Fragen über die Geschichte des Hitlerregimes geworfen wird. Wie konnten die während der Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1932 entstandenen Risse in der globalen Machtstruktur dem Hitlerregime einen derart dramatischen Einfluss auf der Weltbühne verschaffen? Welcher Zusammenhang bestand zwischen den außerordentlich imperialistischen Ambitionen Hitlers, seiner Bewegung und der spezifischen Lage, in der sich die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts befanden? Auf welche Weise haben die innenpolitischen und internationalen wirtschaftlichen Spannungen zu Hitlers Kriegstreiberei im Jahr 1939 und zu seinem rastlosen Drang beigetragen, den Krieg immer mehr auszuweiten? Wann und wie entwickelte das »Dritte Reich« die »Blitzkrieg-Strategie«, die weithin als das Markenzeichen seiner spektakulären Erfolge im Zweiten Weltkrieg gilt? Übersetzer Yvonne Badal Sprache deutsch Original-Titel The Wages of Destruction. The Making and Breaking of the Nazi Economy Maße 135 x 215 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Geschichte Politik 20. Jahrhundert bis 1945 20. Jahrhundert Drittes Reich Nationalsozialismus Drittes Reich SozialGeschichte Wirtschafts-Geschichte Nationalsozialismus Ideologie Ökonomie ISBN-10 3-570-55056-7 / 3570550567 ISBN-13 978-3-570-55056-4 / 9783570550564 Geschichte Politik 20. Jahrhundert bis 1945 20. Jahrhundert Drittes Reich Nationalsozialismus Drittes Reich SozialGeschichte Wirtschafts-Geschichte Nationalsozialismus Ideologie Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Wirtschaft eine neue Sicht auf die Geschichte des »Dritten Reichs« und den Zweiten Weltkrieg. Er weist nach, dass Hitlers Weg zur Macht, seine »Erfolge« vor 1939 und alle seine Entscheidungen während des Kriegs stets von wirtschaftlichen Interessen mitbestimmt wurden. Die Vorstellung, das »Dritte Reich« sei gleichsam ein unaufhaltsamer Panzer gewesen, angetrieben von einer heiß laufenden Wirtschaft, galt lange Zeit als eine zentrale Erklärung für den Verlauf der Geschichte des Nationalsozialismus. Doch diese Grundannahme ist falsch, wie Adam Tooze überzeugend zeigen kann. Deutschland war nie stark genug, um Europa zu beherrschen und England, die Sowjetunion oder gar die USA dauerhaft zu besiegen. Richtig jedoch ist, dass wirtschaftliche Überlegungen die nationalsozialistische Politik ab 1933 stark beeinflusst haben. Hitlers Weltbild war nicht nur politisch und rassenbiologisch, sondern in hohem Maße auch ökonomisch geprägt. Deutschland sollte nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Supermacht werden, koste es, was es wolle. Dieser rücksichtslose Plan war von vornherein zum Scheitern verurteilt, doch vermochte er den halben Kontinent zu verwüsten und Millionen von Menschenleben zu vernichten. Mit seinem Buch legt Adam Tooze eine Geschichte der Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland vor, die einen neuen Blick auf das Herrschaftssystem des »Dritten Reichs« und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs eröffnet. Die erste umfassende Wirtschaftsgeschichte des »Dritten Reichs«. Ein Standardwerk. Adam Tooze hat sich mit seinen Veröffentlichungen zur deutschen Industriegeschichte einen Namen als Wirtschaftshistoriker gemacht. 2002 erhielt er für seine Arbeit den Philip Leverhulme Prize für Geschichte. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine Debatte mit Götz Aly um dessen Buch "Hitlers Volksstaat" bekannt. Tooze lehrt neuere europäische Wirtschaftsgeschichte in Cambridge. Wie war das möglich? Im Jahr 1938 begannen die Machthaber des »Dritten Reiches« den zweiten blutigen Vernichtungsfeldzug Deutschlands im Laufe von kaum einer Generation. Zuerst schien es, als sei Hitlers Wehrmacht unaufhaltsam, besser vorbereitet und aggressiver als die Armee des Kaisers. Doch während Hitler von Sieg zu Sieg stürmte, mehrten sich auch seine Feinde. Zum zweiten Mal stieß Deutschland mit seinem Anspruch auf die Beherrschung des europäischen Kontinents gegen eine Mauer. Im Dezember 1941 befand sich das »Dritte Reich« nicht nur mit dem Britischen Empire und der Sowjetunion, sondern auch mit den Vereinigten Staaten im Krieg. Es sollte zwar noch drei schreckliche Jahre und fünf Monate dauern, doch der Untergang von Hitlers Regime kam, und er war weit verhängnisvoller als die Katastrophe, die das Kaiserreich ereilt hatte. Deutschland und weite Gebiete Ost- und Westeuropas lagen in Trümmern. Polen und die westliche Sowjetunion waren praktisch ausgeweidet. Frankreich und Italien schlingerten gefährlich nahe am Bürgerkrieg entlang. Den britischen, französischen und niederländischen M&aum, Pantheon, 2008

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Lars Lutzer, Lars Lutzer
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Adam Tooze (Autor), Yvonne Badal (Übersetzer):

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2009, ISBN: 9783570550564

Livres de poche, Edition reliée, Première édition, ID: 918335126

Ffm., Eichborn (= Sammlung Historica - Tondokumente), 1990,. kl.4°, 6 Kompaktkassetten mit Tondokumenten (Gesamtspieldauer: 420 Min.) und illustr. 96seitiges Begleitbuch, in illustr. Plastik-Behältnis, tadelloses, sauberes Exemplar ohne Mängel (L - A), Ffm., Eichborn (= Sammlung Historica - Tondokumente), 1990, (Marbach, Deutsche Schillergesellschaft, 1983). . Die Klassiker in der Weimarer Republik, Das Goethejahr 1932, "Mein Kampf", Säuberung und "Gleichschaltung" der Literatur, Schiller-Ehrungen 1934, Hölderlin-Forschung, Die deutsche Schaubühne als völkische Erziehungsanstalt, Theaterkämpfe um Schillers Theater, Klassische Dichtung in der Schule, Deutsche Klassiker als Führer der Dichter, Gegenwelten: Eugen Gottlob Winkler, Gottfried Benn, Oskar Loerke, Widerstand und Innere Emigration... Mit ausführl. Personenregister. - Gutes Exemplar, (Marbach, Deutsche Schillergesellschaft, 1983)., Berlin, 1933. . Hetzschrift gegen die Kommunisten, verbunden mit dem Aufruf der Reichspropagandaleitung der NSDAP zur "Volksabstimmung" am 12. November 1933: "Am 12. November wird Deutschland aufstehen Mann für Mann und auf die Frage Adolf Hitlers mit einem einstimmigen Ja ... antworten..."., Berlin, 1933., Leipzig: Nationale Verlags-Gesellschaft M B H, 1933. 1st Edition . Hardcover. Good/No Jacket. Photographs. 426 Pp + Catalog At End. Quarter Morocco Over Green Boards With Publisher's Name In Gilt At Center, Spine With "Gaslera Geschichte Vii". Ink Notations Of Soldier Stationed In Germany, On First Few Pages, Mostly Endpapers, One Line At Top Of First Page Of Text., Nationale Verlags-Gesellschaft M B H, 1933, Hamburg, im Axel Springer Verlag,, 1947.. (14. - 18. Tsd.). OPbd., 338 S., 8°. * Auf dem Vorsatzblatt mit Blaustift persönliche Widmung "Re Corde Lux!" mit freundlichem Gruß Erich Ebermayer 1949. Voll SIGNIERT ! ** bestoßen, papierbedingte Bräunung. ANY QUESTIONS ?? Please don´t hesitate to ask for details !! ++ Visa & Mastercard accepted ++, 1947., 1 volume, please be aware of language, air mail shipment from Germany within 2-6 weeks, we deliver to any country - please ask us to enable delivery to your country!, Foxley Books, 2009-01-05. Paperback. Used:Good. Buy with confidence. Excellent Customer Service & Return policy. Ships Fast. 24*7 Customer Service., Foxley Books, 2009-01-05, Pantheon, 2008. 2008. Hardcover. 21,6 x 13,6 x 4,4 cm. Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Wirtschaft eine neue Sicht auf die Geschichte des »Dritten Reichs« und den Zweiten Weltkrieg. Er weist nach, dass Hitlers Weg zur Macht, seine »Erfolge« vor 1939 und alle seine Entscheidungen während des Kriegs stets von wirtschaftlichen Interessen mitbestimmt wurden. Die Vorstellung, das »Dritte Reich« sei gleichsam ein unaufhaltsamer Panzer gewesen, angetrieben von einer heiß laufenden Wirtschaft, galt lange Zeit als eine zentrale Erklärung für den Verlauf der Geschichte des Nationalsozialismus. Doch diese Grundannahme ist falsch, wie Adam Tooze überzeugend zeigen kann. Deutschland war nie stark genug, um Europa zu beherrschen und England, die Sowjetunion oder gar die USA dauerhaft zu besiegen. Richtig jedoch ist, dass wirtschaftliche Überlegungen die nationalsozialistische Politik ab 1933 stark beeinflusst haben. Hitlers Weltbild war nicht nur politisch und rassenbiologisch, sondern in hohem Maße auch ökonomisch geprägt. Deutschland sollte nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Supermacht werden, koste es, was es wolle. Dieser rücksichtslose Plan war von vornherein zum Scheitern verurteilt, doch vermochte er den halben Kontinent zu verwüsten und Millionen von Menschenleben zu vernichten. Mit seinem Buch legt Adam Tooze eine Geschichte der Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland vor, die einen neuen Blick auf das Herrschaftssystem des »Dritten Reichs« und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs eröffnet. Die erste umfassende Wirtschaftsgeschichte des »Dritten Reichs«. Ein Standardwerk. Adam Tooze hat sich mit seinen Veröffentlichungen zur deutschen Industriegeschichte einen Namen als Wirtschaftshistoriker gemacht. 2002 erhielt er für seine Arbeit den Philip Leverhulme Prize für Geschichte. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine Debatte mit Götz Aly um dessen Buch "Hitlers Volksstaat" bekannt. Tooze lehrt neuere europäische Wirtschaftsgeschichte in Cambridge. Wie war das möglich? Im Jahr 1938 begannen die Machthaber des »Dritten Reiches« den zweiten blutigen Vernichtungsfeldzug Deutschlands im Laufe von kaum einer Generation. Zuerst schien es, als sei Hitlers Wehrmacht unaufhaltsam, besser vorbereitet und aggressiver als die Armee des Kaisers. Doch während Hitler von Sieg zu Sieg stürmte, mehrten sich auch seine Feinde. Zum zweiten Mal stieß Deutschland mit seinem Anspruch auf die Beherrschung des europäischen Kontinents gegen eine Mauer. Im Dezember 1941 befand sich das »Dritte Reich« nicht nur mit dem Britischen Empire und der Sowjetunion, sondern auch mit den Vereinigten Staaten im Krieg. Es sollte zwar noch drei schreckliche Jahre und fünf Monate dauern, doch der Untergang von Hitlers Regime kam, und er war weit verhängnisvoller als die Katastrophe, die das Kaiserreich ereilt hatte. Deutschland und weite Gebiete Ost- und Westeuropas lagen in Trümmern. Polen und die westliche Sowjetunion waren praktisch ausgeweidet. Frankreich und Italien schlingerten gefährlich nahe am Bürgerkrieg entlang. Den britischen, französischen und niederländischen Mächten war irreparabler Schaden in ihren Kolonien zugefügt worden. Die Tage Großbritanniens, Frankreichs und der Niederlande als Kolonialmächte waren gezählt, und als die Welt von dem unglaublichen Genozid erfuhr, den das »Dritte Reich« verübt hatte, wurde die einst so zuversichtlich beanspruchte Überlegenheit der europäischen Zivilisation ein für alle Mal in Frage gestellt. Wie war das möglich? Menschen machen ihre eigene Geschichte. Auch der Ausgangspunkt für die Darstellung des nationalsozialistischen Reiches muss letztendlich immer der menschliche Wille sein - der individuelle wie der kollektive. Wenn wir die schrecklichen Taten des »Dritten Reiches« begreifen wollen, dann bleibt uns nichts anderes als der Versuch, die Täter zu begreifen. Wir müssen Adolf Hitler und seine Anhänger ernst nehmen. Wir müssen bestrebt sein, in ihre Denkweisen einzudringen und die dunklen Zwischenräume in ihrer Ideologie zu kartieren. Nicht umsonst war die Biografie - die individuelle wie die kollektive - von jeher eine der erhellendsten Möglichkeiten, das »Dritte Reich« zu studieren. Doch wenn der Satz »die Menschen machen ihre eigene Geschichte« stimmt, dann stimmt auch, was Karl Marx weiter schrieb: »aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht unter selbstgewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen.« Aber welche Umstände sind damit gemeint? Zur ziemlichen Überraschung aller, die Marx für einen simplifizierenden ökonomischen Deterministen hielten, ergänzte er seinen berühmten Aphorismus nicht mit einer Abhandlung über die Produktionsweise, sondern mit der Aussage, dass die »Tradition aller toten Geschlechter wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden« laste. Weltgeschichtliche Personen, »wenn sie eben damit beschäftigt scheinen, sich und die Dinge umzuwälzen«, beschwören »ängstlich die Geister der Vergangenheit zu ihrem Dienste« und entlehnen »ihnen Namen, Schlachtparole, Kostüm, um in dieser altehrwürdigen Verkleidung und mit dieser erborgten Sprache die neue Weltgeschichtsszene aufzuführen«. Hitler und seine Spießgesellen haben jedenfalls gewiss in einer derart selbstgestalteten Welt gelebt. Deshalb hat es auch seinen guten Grund, dass sich die jüngsten Schriften über das »Dritte Reich« so ausschließlich mit Politik und Ideologie befassen. Die Kulturkrise Europas im beginnenden 20. Jahrhundert, das Vakuum, das von den säkularisierenden Tendenzen des späten 19. Jahrhunderts hinterlassen wurde, die radikalisierenden Schrecken des Ersten Weltkriegs - all das bedarf der Aufmerksamkeit eines Historikers, wenn er ernsthaft die tieferen Motive des Nationalsozialismus ausloten will. Wie sonst sollten wir ein Regime begreifen, dessen zentrales Ziel die Vernichtung des europäischen Judentums war? Das damit einen Plan verfolgte, dem es scheinbar an jeglicher ökonomischer Logik mangelte? Das damit ein Projekt betrieb, welches unbegreiflich bleibt und überhaupt nur dann irgendwie fasslich wird, wenn man es als den Teil einer gewalttätigen Erlösungstheologie versteht? Die kulturelle und ideologische Richtung, die die Faschismusforschung einschlug, hat unseren Blick auf Hitler und sein Regime dauerhaft gewandelt. Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass es vor gar nicht so langer Zeit Historiker gab, die Mein Kampf als historische Quelle ablehnten und es sinnvoller fanden, Hitler bloß als einen weiteren opportunistischen Imperialisten zu betrachten. Diese Zeiten sind vorbei. Dank des Wirkens zweier Historikergenerationen können wir heute wesentlich besser beurteilen, auf welche Weise die nationalsozialistische Ideologie das Denken und Handeln der NS-Führerschaft wie der deutschen Gesellschaft konditioniert hat. Doch während wir damit befasst waren, die ideologischen und politischen Kettfäden des NS-Regimes zu entwirren, blieben die Webfäden dieser Geschichte relativ unbeachtet. Am augenfälligsten ist die Tendenz, die Bedeutung der Wirtschaft herunterzuspielen oder gleich ganz zu ignorieren. Das war zwar sicher auch eine bewusste Abwehrreaktion, doch zu einem guten Teil beruht diese Marginalisierung der Wirtschaftsgeschichte auf einem hausgemachten Problem: Die statistische Terminologie, in die ein so großer Teil der Wirtschaftsgeschichte eingebettet ist, bleibt geisteswissenschaftlich gebildeten Forschern üblicherweise verschlossen; und es wurden von jeher viel zu geringe Anstrengungen beiderseits unternommen, um diese Kluft zu überbrücken. Letztendlich noch gravierender aber wirkte sich wahrscheinlich der Umstand aus, dass die sozioökonomische Analyse auch aus einem gewissen Verdruss heraus vernachlässigt wurde. Weil sich Historiker und Sozialwissenschaftler schon in den beiden ersten Generationen nach 1945 mit dem Konjunkturaufschwung im Nationalsozialismus oder mit der Geschichte der Kriegswirtschaft befasst hatten, war der Eindruck entstanden, dass es nun schlicht nichts Neues zu berichten gebe und alle großen Fragen bereits beantwortet seien. Damit blieb uns eine Historiografie, die sich in zwei unterschiedlichen Tempi bewegte. Während sich unser Blick auf die Rassenpolitik und die inneren Funktionsweisen der deutschen Gesellschaft im Nationalsozialismus im Laufe der letzten zwanzig Jahre wesentlich gewandelt hat, konnte das historische Wissen um die Wirtschaftsgeschichte des NS-Regimes relativ wenige Fortschritte verbuchen, ausgenommen in der Unternehmensgeschichte. Mit dem vorliegenden Buch soll der so lange überfällige Prozess einer intellektuellen Angleichung der beiden Tempi in Gang gesetzt werden. Zu diesem Zweck werde ich viele archivarische und statistische Nachweise, die seit sechzig Jahren größtenteils unhinterfragt geblieben sind, neu bewerten und nicht nur mit der jüngsten historischen Forschung über das »Dritte Reich« ins Zwiegespräch bringen, sondern auch mit den Erkenntnissen der Wirtschaftshistoriker, die sich mit der volkswirtschaftlichen Dynamik der Zwischenkriegsjahre befassten. Im Anschluss daran wollen wir beurteilen, welches neue Licht damit auf einige der zentralsten Fragen über die Geschichte des Hitlerregimes geworfen wird. Wie konnten die während der Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1932 entstandenen Risse in der globalen Machtstruktur dem Hitlerregime einen derart dramatischen Einfluss auf der Weltbühne verschaffen? Welcher Zusammenhang bestand zwischen den außerordentlich imperialistischen Ambitionen Hitlers, seiner Bewegung und der spezifischen Lage, in der sich die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts befanden? Auf welche Weise haben die innenpolitischen und internationalen wirtschaftlichen Spannungen zu Hitlers Kriegstreiberei im Jahr 1939 und zu seinem rastlosen Drang beigetragen, den Krieg immer mehr auszuweiten? Wann und wie entwickelte das »Dritte Reich« die »Blitzkrieg-Strategie«, die weithin als das Markenzeichen seiner spektakulären Erfolge im Zweiten Weltkrieg gilt? Übersetzer Yvonne Badal Sprache deutsch Original-Titel The Wages of Destruction. The Making and Breaking of the Nazi Economy Maße 135 x 215 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Geschichte Politik 20. Jahrhundert bis 1945 20. Jahrhundert Drittes Reich Nationalsozialismus Drittes Reich SozialGeschichte Wirtschafts-Geschichte Nationalsozialismus Ideologie Ökonomie ISBN-10 3-570-55056-7 / 3570550567 ISBN-13 978-3-570-55056-4 / 9783570550564 Geschichte Politik 20. Jahrhundert bis 1945 20. Jahrhundert Drittes Reich Nationalsozialismus Drittes Reich SozialGeschichte Wirtschafts-Geschichte Nationalsozialismus Ideologie Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Wirtschaft eine neue Sicht auf die Geschichte des »Dritten Reichs« und den Zweiten Weltkrieg. Er weist nach, dass Hitlers Weg zur Macht, seine »Erfolge« vor 1939 und alle seine Entscheidungen während des Kriegs stets von wirtschaftlichen Interessen mitbestimmt wurden. Die Vorstellung, das »Dritte Reich« sei gleichsam ein unaufhaltsamer Panzer gewesen, angetrieben von einer heiß laufenden Wirtschaft, galt lange Zeit als eine zentrale Erklärung für den Verlauf der Geschichte des Nationalsozialismus. Doch diese Grundannahme ist falsch, wie Adam Tooze überzeugend zeigen kann. Deutschland war nie stark genug, um Europa zu beherrschen und England, die Sowjetunion oder gar die USA dauerhaft zu besiegen. Richtig jedoch ist, dass wirtschaftliche Überlegungen die nationalsozialistische Politik ab 1933 stark beeinflusst haben. Hitlers Weltbild war nicht nur politisch und rassenbiologisch, sondern in hohem Maße auch ökonomisch geprägt. Deutschland sollte nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Supermacht werden, koste es, was es wolle. Dieser rücksichtslose Plan war von vornherein zum Scheitern verurteilt, doch vermochte er den halben Kontinent zu verwüsten und Millionen von Menschenleben zu vernichten. Mit seinem Buch legt Adam Tooze eine Geschichte der Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland vor, die einen neuen Blick auf das Herrschaftssystem des »Dritten Reichs« und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs eröffnet. Die erste umfassende Wirtschaftsgeschichte des »Dritten Reichs«. Ein Standardwerk. Adam Tooze hat sich mit seinen Veröffentlichungen zur deutschen Industriegeschichte einen Namen als Wirtschaftshistoriker gemacht. 2002 erhielt er für seine Arbeit den Philip Leverhulme Prize für Geschichte. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine Debatte mit Götz Aly um dessen Buch "Hitlers Volksstaat" bekannt. Tooze lehrt neuere europäische Wirtschaftsgeschichte in Cambridge. Wie war das möglich? Im Jahr 1938 begannen die Machthaber des »Dritten Reiches« den zweiten blutigen Vernichtungsfeldzug Deutschlands im Laufe von kaum einer Generation. Zuerst schien es, als sei Hitlers Wehrmacht unaufhaltsam, besser vorbereitet und aggressiver als die Armee des Kaisers. Doch während Hitler von Sieg zu Sieg stürmte, mehrten sich auch seine Feinde. Zum zweiten Mal stieß Deutschland mit seinem Anspruch auf die Beherrschung des europäischen Kontinents gegen eine Mauer. Im Dezember 1941 befand sich das »Dritte Reich« nicht nur mit dem Britischen Empire und der Sowjetunion, sondern auch mit den Vereinigten Staaten im Krieg. Es sollte zwar noch drei schreckliche Jahre und fünf Monate dauern, doch der Untergang von Hitlers Regime kam, und er war weit verhängnisvoller als die Katastrophe, die das Kaiserreich ereilt hatte. Deutschland und weite Gebiete Ost- und Westeuropas lagen in Trümmern. Polen und die westliche Sowjetunion waren praktisch ausgeweidet. Frankreich und Italien schlingerten gefährlich nahe am Bürgerkrieg entlang. Den britischen, französischen und niederländischen M&aum, Pantheon, 2008

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Ökonomie der Zerstörung: Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus [Gebundene Ausgabe] Adam Tooze (Autor), Yvonne Badal (Übersetzer) Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung der nationalsozi - Adam Tooze (Autor), Yvonne Badal (Übersetzer)
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Ökonomie der Zerstörung: Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus [Gebundene Ausgabe] Adam Tooze (Autor), Yvonne Badal (Übersetzer) Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung der nationalsozi - edition reliée, livre de poche

2008

ISBN: 3570550567

ID: 12209601651

[EAN: 9783570550564], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: Pantheon], GESCHICHTE POLITIK 20. JAHRHUNDERT BIS 1945 DRITTES REICH NATIONALSOZIALISMUS SOZIALGESCHICHTE WIRTSCHAFTS-GESCHICHTE IDEOLOGIE EIN MEILENSTEIN DER NS-FORSCHUNG - ADAM TOOZE ENTWIRFT IN SEINER FULMINANTEN GESAMTDARSTELLUNG NATIONALSOZIALISTISCHEN WIRTSCHAFT EINE NEUE SICHT AUF DIE DES »DRITTEN REICHS« UND DEN ZWEITEN WELTKRIEG. ER WEIST NACH, DASS HITLERS WEG ZUR MACHT, SEINE »ERFOLGE« VOR 1939 ALLE ENTSCHEIDUNGEN WÄHREND KRIEGS STETS VON WIRTSCHAFTLICHEN INTERESSEN MITBESTIMMT WURDEN. VORSTELLUNG, DAS »DRITTE REICH« SEI GLEICHSAM UNAUFHALTSAMER PANZER GEWESEN, ANGETRIEBEN EINER HEISS LAUFENDEN WIRTSCHAFT, GALT LANGE ZEIT ALS ZENTRALE ERKLÄRUNG FÜR VERLAUF NATIONALSOZIALISMUS. DOCH DIESE GRUNDANNAHME IST FALSCH, WIE ÜBERZEUGEND ZEIGEN KANN. DEUTSCHLAND WAR NIE STARK GENUG, UM EUROPA ZU BEHERRSCHEN ENGLAND, SOWJETUNION ODER GAR USA DAUERHAFT BESIEGEN. RICHTIG JEDOCH IST, WIRTSCHAFTLICHE ÜBERLEGUNGEN NATIONALSOZIALISTISCHE AB 1933 BEEINFLUSST HABEN. WELTBILD NICHT NUR POLITISCH RASSENBIOLOGISCH, SONDERN HOHEM MASSE AUCH ÖKONOMISCH GEPRÄGT. SOLLTE MILITÄRISCHE, SUPERMACHT WERDEN, KOSTE ES, WAS ES WOLLE. DIESER RÜCKSICHTSLOSE PLAN VORNHEREIN ZUM SCHEITERN VERURTEILT, VERMOCHTE HALBEN KONTINENT VERWÜSTEN MILLIONEN MENSCHENLEBEN VERNICHTEN. MIT SEINEM BUCH LEGT IM VOR, EINEN NEUEN BLICK HERRSCHAFTSSYSTEM WELTKRIEGS ERÖFFNET. ERSTE UMFASSENDE WIRTSCHAFTSGESCHICHTE REICHS«. STANDARDWERK. HAT SICH SEINEN VERÖFFENTLICHUNGEN DEUTSCHEN INDUSTRIEGESCHICHTE NAMEN WIRTSCHAFTSHISTORIKER GEMACHT. 2002 ERHIELT ARBEIT PHILIP LEVERHULME PRIZE GESCHICHTE. EINEM BREITEREN PUBLIKUM WURDE DURCH DEBATTE GÖTZ ALY DESSEN "HITLERS VOLKSSTAAT" BEKANNT. LEHRT NEUERE EUROPÄISCHE CAMBRIDGE. MÖGLICH? JAHR 1938 BEGANNEN MACHTHABER REICHES« BLUTIGEN VERNICHTUNGSFELDZUG DEUTSCHLANDS LAUFE KAUM GENERATION. ZUERST SCHIEN WEHRMACHT UNAUFHALTSAM, BESSER VORBEREITET AGGRESSIVER ARMEE KAISERS. HITLER SIEG STÜRMTE, MEHRTEN FEINDE. MAL STIESS ANSPRUCH BEHERRSCHUNG EUROPÄISCHEN KONTINENTS GEGEN MAUER. DEZEMBER, Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Wirtschaft eine neue Sicht auf die Geschichte des »Dritten Reichs« und den Zweiten Weltkrieg. Er weist nach, dass Hitlers Weg zur Macht, seine »Erfolge« vor 1939 und alle seine Entscheidungen während des Kriegs stets von wirtschaftlichen Interessen mitbestimmt wurden. Die Vorstellung, das »Dritte Reich« sei gleichsam ein unaufhaltsamer Panzer gewesen, angetrieben von einer heiß laufenden Wirtschaft, galt lange Zeit als eine zentrale Erklärung für den Verlauf der Geschichte des Nationalsozialismus. Doch diese Grundannahme ist falsch, wie Adam Tooze überzeugend zeigen kann. Deutschland war nie stark genug, um Europa zu beherrschen und England, die Sowjetunion oder gar die USA dauerhaft zu besiegen. Richtig jedoch ist, dass wirtschaftliche Überlegungen die nationalsozialistische Politik ab 1933 stark beeinflusst haben. Hitlers Weltbild war nicht nur politisch und rassenbiologisch, sondern in hohem Maße auch ökonomisch geprägt. Deutschland sollte nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Supermacht werden, koste es, was es wolle. Dieser rücksichtslose Plan war von vornherein zum Scheitern verurteilt, doch vermochte er den halben Kontinent zu verwüsten und Millionen von Menschenleben zu vernichten. Mit seinem Buch legt Adam Tooze eine Geschichte der Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland vor, die einen neuen Blick auf das Herrschaftssystem des »Dritten Reichs« und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs eröffnet. Die erste umfassende Wirtschaftsgeschichte des »Dritten Reichs«. Ein Standardwerk. Adam Tooze hat sich mit seinen Veröffentlichungen zur deutschen Industriegeschichte einen Namen als Wirtschaftshistoriker gemacht. 2002 erhielt er für seine Arbeit den Philip Leverhulme Prize für Geschichte. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine Debatte mit Götz Aly um dessen Buch "Hitlers Volksstaat" bekannt. Tooze lehrt neuere europäische Wirtschaftsgeschichte in Cambridge. Wie war das möglich? Im Jahr 1938 begannen die Machthaber des »Dritten Reiches« den zweiten blutigen Vernichtungsfeldzug Deutschlands im Laufe von kaum einer Generation. Zuerst schien es, als sei Hitlers Wehrmacht unaufhaltsam, besser vorbereitet und aggressiver als die Armee des Kaisers. Doch während Hitler von Sieg zu Sieg stürmte, mehrten sich auch seine Feinde. Zum zweiten Mal stieß Deutschland mit seinem Anspruch auf die Beherrschung des europäischen Kontinents gegen eine Mauer. Im Dezember 1941 befand sich das »Dritte Reich« nicht nur mit dem Britischen Empire und der Sowjetunion, sondern auch mit den Vereinigten Staaten im Krieg. Es sollte zwar noch drei schreckliche Jahre und fünf Monate dauern, doch der Untergang von Hitlers Regime kam, und er war weit verhängnisvoller als die Katastrophe, die das Kaiserreich ereilt hatte. Deutschland und weite Gebiete Ost- und Westeuropas lagen in Trümmern. Polen und die westliche Sowjetunion waren praktisch ausgeweidet. Frankreich und Italien schlingerten gefährlich nahe am Bürgerkrieg entlang. Den britischen, französischen und niederländischen Mächten war irreparabler Schaden in ihren Kolonien zugefügt worden. Die Tage Großbritanniens, Frankreichs und der Niederlande als Kolonialmächte waren gezählt, und als die Welt von dem unglaublichen Genozid erfuhr, den das »Dritte Reich« verübt hatte, wurde die einst so zuversichtlich beanspruchte Überlegenheit der europäischen Zivilisation ein für alle Mal in Frage gestellt. Wie war das möglich? Menschen machen ihre eigene Geschichte. Auch der Ausgangspunkt für die Darstellung des nationalsozialistischen Reiches muss letztendlich immer der menschliche Wille sein - der individuelle wie der kollektive. Wenn wir die schrecklichen Taten des »Dritten Reiches« begreifen wollen, dann bleibt uns nichts anderes als der Versuch, die Täter zu begreifen. Wir müssen Adolf Hitler und seine Anhänger ernst nehmen. Wir müssen bestrebt sein, in ih

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Ã-konomie der Zerstörung: Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus - Adam Tooze
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Adam Tooze:
Ã-konomie der Zerstörung: Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus - edition reliée, livre de poche

ISBN: 3570550567

[SR: 18142848], Hardcover, [EAN: 9783570550564], Book, 1000, Subjects, 1, Arts & Photography, 2, Biographies & Memoirs, 3, Business & Money, 3248857011, Calendars, 4, Children's Books, 12290, Christian Books & Bibles, 4366, Comics & Graphic Novels, 5, Computers & Technology, 6, Cookbooks, Food & Wine, 48, Crafts, Hobbies & Home, 8975347011, Education & Teaching, 173507, Engineering & Transportation, 301889, Gay & Lesbian, 10, Health, Fitness & Dieting, 9, History, 86, Humor & Entertainment, 10777, Law, 17, Literature & Fiction, 173514, Medical Books, 18, Mystery, Thriller & Suspense, 20, Parenting & Relationships, 3377866011, Politics & Social Sciences, 21, Reference, 22, Religion & Spirituality, 23, Romance, 75, Science & Math, 25, Science Fiction & Fantasy, 4736, Self-Help, 26, Sports & Outdoors, 28, Teen & Young Adult, 5267710011, Test Preparation, 27, Travel, 283155, Books, [PU: Bertelsmann, München]

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Ökonomie der Zerstörung: Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus - Adam Tooze, Yvonne Badal
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Ökonomie der Zerstörung: Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus - edition reliée, livre de poche

2008, ISBN: 3570550567

[SR: 4729422], Hardcover, [EAN: 9783570550564], Pantheon Verlag, Pantheon Verlag, Book, [PU: Pantheon Verlag], 2008-07-14, Pantheon Verlag, 771718, World History, 771998, Pre-500, 772000, 501-1500, 772002, 1501-1750, 772004, 1751-1900, 772006, 1901-1913, 772008, World War I 1914-1918, 772010, Inter-war Period 1919-1938, 10959961, World War II 1939-1945, 772014, Post-war Period, 1946-Present, 65, History, 1025612, Subjects, 266239, Books

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Ökonomie der Zerstörung
Auteur:

Tooze, Adam

Titre:

Ökonomie der Zerstörung

ISBN:

9783570550564

<br />Ein Meilenstein der NS-Forschung<br /> <br />Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Wirtschaft eine neue Sicht auf die Geschichte des »Dritten Reichs« und den Zweiten Weltkrieg. Er weist nach, dass Hitlers Weg zur Macht, seine »Erfolge« vor 1939 und alle seine Entscheidungen während des Kriegs stets von wirtschaftlichen Interessen mitbestimmt wurden.<br /> <br />Die Vorstellung, das »Dritte Reich« sei gleichsam ein unaufhaltsamer Panzer gewesen, angetrieben von einer heiß laufenden Wirtschaft, galt lange Zeit als eine zentrale Erklärung für den Verlauf der Geschichte des Nationalsozialismus. Doch diese Grundannahme ist falsch, wie Adam Tooze überzeugend zeigen kann. Deutschland war nie stark genug, um Europa zu beherrschen und England, die Sowjetunion oder gar die USA dauerhaft zu besiegen. Richtig jedoch ist, dass wirtschaftliche Überlegungen die nationalsozialistische Politik ab 1933 stark beeinflusst haben.<br />Hitlers Weltbild war nicht nur politisch und rassenbiologisch, sondern in hohem Maße auch ökonomisch geprägt. Deutschland sollte nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Supermacht werden, koste es, was es wolle. Dieser rücksichtslose Plan war von vornherein zum Scheitern verurteilt, doch vermochte er den halben Kontinent zu verwüsten und Millionen von Menschenleben zu vernichten.<br />Mit seinem Buch legt Adam Tooze eine Geschichte der Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland vor, die einen neuen Blick auf das Herrschaftssystem des »Dritten Reichs« und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs eröffnet.<br /> <br />Die erste umfassende Wirtschaftsgeschichte des »Dritten Reichs«. Ein Standardwerk.<br /> <br />

Informations détaillées sur le livre - Ökonomie der Zerstörung


EAN (ISBN-13): 9783570550564
ISBN (ISBN-10): 3570550567
Version reliée
Livre de poche
Date de parution: 2008
Editeur: Pantheon
926 Pages
Poids: 0,857 kg
Langue: ger/Deutsch

Livre dans la base de données depuis 13.03.2008 23:28:24
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ISBN/EAN: 9783570550564

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