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Autokratie und Justiz Zum Verhältnis von Rechtsstaatlichkeit und Rückständigkeit im ausgehenden Zarenreich 1864-1914 - Baberowski, Jörg
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Baberowski, Jörg:

Autokratie und Justiz Zum Verhältnis von Rechtsstaatlichkeit und Rückständigkeit im ausgehenden Zarenreich 1864-1914 - livre d'occasion

1996, ISBN: 3465028325

ID: 206602

1., Aufl. 846 S. Leinen Mit den Justizreformen des Jahres 1864 hatte Rußland formal den Weg des westlichen Rechtsstaates beschritten. Die Justizreformer verwirklichten die Prinzipien der Gewaltenteilung und der Unabhängigkeit der Richter. Moderne Prozeßordnungen führten die Öffentlichkeit und Publizität des Prozesses ein und schützten den Angeklagten vor dem willkürlichen Zugriff des Staates.Das Buch sucht die Frage zu beantworten, inwieweit der moderne Rechtsstaat unter den Bedingungen sozio-ökonomischer Rückständigkeit, der Parallelität verschiedener Kulturen und Herrschaftsstile, der Polyethnizität des Zarenreiches und einer spätabsolutistischen politischen Ordnung überhaupt verwirklicht werden konnte.Einer Bestandsaufnahme der institutionellen Neuerungen von 1864, die in den beiden ersten Kapiteln geleistet wird, folgt jeweils ein Kapitel über die Geschworenengerichte, die Friedensrichter und die Implementierung der Reform in unterschiedlichen Regionen des Zarenreiches. Die Rechtswirklichkeit erwies, daß das moderne Recht und seine Vermittler im ländlichen Rußland und in den asiatischen Randzonen des Reiches auf Unverständnis und Ablehnung stießen. Die Geschworenengerichte reflektierten das Rechtsverständnis der bäuerlichen Laienrichter und widersprachen dem staatlichen Aufklärungsauftrag.Das Buch schließt mit zwei Kapiteln über die russische Rechtsanwaltschaft und die Gerichte im Spannungsfeld der politischen Justiz bis 1914. Dabei wird deutlich, daß die juristischen Berufsgruppen zum Asyl der politischen Opposition wurden, weil die Mitgliedschaft in ihnen de jure zur Artikulation des politischen Gegenentwurfes berechtigte Die zarische Regierung hielt an den Errungenschaften der Gewaltenteilung fest. Sie entließ die Juristen aus der Obhut des Staates und schuf damit die Voraussetzungen für die Entstehung einer liberalen Opposition im Zarenreich. Die zarische Bürokratie suchte die Vormoderne mit den Instrumenten der Moderne zu beherrschen. Sie erreichte indessen nur, daß Herrschaft unvermittelt blieb. Modernisierung und Revolution stehen in einem Kausalnexus. ISBN 3465028325 Versand D: 3,45 EUR, [PU:Klostermann, Vittorio,]

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Autokratie und Justiz - Jörg Baberowski
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Autokratie und Justiz - nouveau livre

ISBN: 9783465028321

[ED: Buch], [PU: Klostermann Vittorio GmbH], Neuware - Mit den Justizreformen des Jahres 1864 hatte Rußland formal den Weg des westlichen Rechtsstaates beschritten. Die Justizreformer verwirklichten die Prinzipien der Gewaltenteilung und der Unabhängigkeit der Richter. Moderne Prozeßordnungen führten die Öffentlichkeit und Publizität des Prozesses ein und schützten den Angeklagten vor dem willkürlichen Zugriff des Staates. Das Buch sucht die Frage zu beantworten, inwieweit der moderne Rechtsstaat unter den Bedingungen sozio-ökonomischer Rückständigkeit, der Parallelität verschiedener Kulturen und Herrschaftsstile, der Polyethnizität des Zarenreiches und einer spätabsolutistischen politischen Ordnung überhaupt verwirklicht werden konnte. Einer Bestandsaufnahme der institutionellen Neuerungen von 1864, die in den beiden ersten Kapiteln geleistet wird, folgt jeweils ein Kapitel über die Geschworenengerichte, die Friedensrichter und die Implementierung der Reform in unterschiedlichen Regionen des Zarenreiches. Die Rechtswirklichkeit erwies, daß das moderne Recht und seine Vermittler im ländlichen Rußland und in den asiatischen Randzonen des Reiches auf Unverständnis und Ablehnung stießen. Die Geschworenengerichte reflektierten das Rechtsverständnis der bäuerlichen Laienrichter und widersprachen dem staatlichen Aufklärungsauftrag. Das Buch schließt mit zwei Kapiteln über die russische Rechtsanwaltschaft und die Gerichte im Spannungsfeld der politischen Justiz bis 1914. Dabei wird deutlich, daß die juristischen Berufsgruppen zum Asyl der politischen Opposition wurden, weil die Mitgliedschaft in ihnen de jure zur Artikulation des politischen Gegenentwurfes berechtigte Die zarische Regierung hielt an den Errungenschaften der Gewaltenteilung fest. Sie entließ die Juristen aus der Obhut des Staates und schuf damit die Voraussetzungen für die Entstehung einer liberalen Opposition im Zarenreich. Die zarische Bürokratie suchte die Vormoderne mit den Instrumenten der Moderne zu beherrschen. Sie erreichte indessen nur, daß Herrschaft unvermittelt blieb. Modernisierung und Revolution stehen in einem Kausalnexus. -, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 251x181x61 mm, [GW: 1479g]

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Autokratie und Justiz - Jörg Baberowski
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ISBN: 9783465028321

[ED: Buch], [PU: Klostermann Vittorio GmbH], Neuware - Mit den Justizreformen des Jahres 1864 hatte Rußland formal den Weg des westlichen Rechtsstaates beschritten. Die Justizreformer verwirklichten die Prinzipien der Gewaltenteilung und der Unabhängigkeit der Richter. Moderne Prozeßordnungen führten die Öffentlichkeit und Publizität des Prozesses ein und schützten den Angeklagten vor dem willkürlichen Zugriff des Staates. Das Buch sucht die Frage zu beantworten, inwieweit der moderne Rechtsstaat unter den Bedingungen sozio-ökonomischer Rückständigkeit, der Parallelität verschiedener Kulturen und Herrschaftsstile, der Polyethnizität des Zarenreiches und einer spätabsolutistischen politischen Ordnung überhaupt verwirklicht werden konnte. Einer Bestandsaufnahme der institutionellen Neuerungen von 1864, die in den beiden ersten Kapiteln geleistet wird, folgt jeweils ein Kapitel über die Geschworenengerichte, die Friedensrichter und die Implementierung der Reform in unterschiedlichen Regionen des Zarenreiches. Die Rechtswirklichkeit erwies, daß das moderne Recht und seine Vermittler im ländlichen Rußland und in den asiatischen Randzonen des Reiches auf Unverständnis und Ablehnung stießen. Die Geschworenengerichte reflektierten das Rechtsverständnis der bäuerlichen Laienrichter und widersprachen dem staatlichen Aufklärungsauftrag. Das Buch schließt mit zwei Kapiteln über die russische Rechtsanwaltschaft und die Gerichte im Spannungsfeld der politischen Justiz bis 1914. Dabei wird deutlich, daß die juristischen Berufsgruppen zum Asyl der politischen Opposition wurden, weil die Mitgliedschaft in ihnen de jure zur Artikulation des politischen Gegenentwurfes berechtigte Die zarische Regierung hielt an den Errungenschaften der Gewaltenteilung fest. Sie entließ die Juristen aus der Obhut des Staates und schuf damit die Voraussetzungen für die Entstehung einer liberalen Opposition im Zarenreich. Die zarische Bürokratie suchte die Vormoderne mit den Instrumenten der Moderne zu beherrschen. Sie erreichte indessen nur, daß Herrschaft unvermittelt blieb. Modernisierung und Revolution stehen in einem Kausalnexus., [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 251x181x61 mm, [GW: 1479g]

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ISBN: 9783465028321

[ED: Buch], [PU: Klostermann Vittorio GmbH], Neuware - Mit den Justizreformen des Jahres 1864 hatte Rußland formal den Weg des westlichen Rechtsstaates beschritten. Die Justizreformer verwirklichten die Prinzipien der Gewaltenteilung und der Unabhängigkeit der Richter. Moderne Prozeßordnungen führten die Öffentlichkeit und Publizität des Prozesses ein und schützten den Angeklagten vor dem willkürlichen Zugriff des Staates. Das Buch sucht die Frage zu beantworten, inwieweit der moderne Rechtsstaat unter den Bedingungen sozio-ökonomischer Rückständigkeit, der Parallelität verschiedener Kulturen und Herrschaftsstile, der Polyethnizität des Zarenreiches und einer spätabsolutistischen politischen Ordnung überhaupt verwirklicht werden konnte. Einer Bestandsaufnahme der institutionellen Neuerungen von 1864, die in den beiden ersten Kapiteln geleistet wird, folgt jeweils ein Kapitel über die Geschworenengerichte, die Friedensrichter und die Implementierung der Reform in unterschiedlichen Regionen des Zarenreiches. Die Rechtswirklichkeit erwies, daß das moderne Recht und seine Vermittler im ländlichen Rußland und in den asiatischen Randzonen des Reiches auf Unverständnis und Ablehnung stießen. Die Geschworenengerichte reflektierten das Rechtsverständnis der bäuerlichen Laienrichter und widersprachen dem staatlichen Aufklärungsauftrag. Das Buch schließt mit zwei Kapiteln über die russische Rechtsanwaltschaft und die Gerichte im Spannungsfeld der politischen Justiz bis 1914. Dabei wird deutlich, daß die juristischen Berufsgruppen zum Asyl der politischen Opposition wurden, weil die Mitgliedschaft in ihnen de jure zur Artikulation des politischen Gegenentwurfes berechtigte Die zarische Regierung hielt an den Errungenschaften der Gewaltenteilung fest. Sie entließ die Juristen aus der Obhut des Staates und schuf damit die Voraussetzungen für die Entstehung einer liberalen Opposition im Zarenreich. Die zarische Bürokratie suchte die Vormoderne mit den Instrumenten der Moderne zu beherrschen. Sie erreichte indessen nur, daß Herrschaft unvermittelt blieb. Modernisierung und Revolution stehen in einem Kausalnexus., [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 251x181x61 mm, [GW: 1479g]

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Autokratie und Justiz: Zum Verhältnis von Rechtsstaatlichkeit und Rückständigkeit im ausgehenden Zarenreich 1864-1914 (Studien zur Europäischen Rechtsgeschichte) - Jörg Baberowski
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Jörg Baberowski:
Autokratie und Justiz: Zum Verhältnis von Rechtsstaatlichkeit und Rückständigkeit im ausgehenden Zarenreich 1864-1914 (Studien zur Europäischen Rechtsgeschichte) - edition reliée, livre de poche

ISBN: 3465028325

[SR: 3648077], Gebundene Ausgabe, [EAN: 9783465028321], Klostermann, Vittorio, Klostermann, Vittorio, Book, [PU: Klostermann, Vittorio], Klostermann, Vittorio, 3356411, Russland, 3356071, Europa, 3355671, Staatenwelt, 3354231, Geschichtswissenschaft, 288100, Fachbücher, 541686, Kategorien, 186606, Bücher, 572682, Recht, 572958, Arbeits- & Sozialrecht, 573036, DDR-Recht, 573032, Europarecht, 573042, Gesetzessammlungen & Entscheidungen, 573034, Internationales Privatrecht, 573040, Juristenausbildung, 573038, Rechtsgeschichte & Philosophie, 573020, Steuerrecht, 572966, Strafrecht, 573030, Völkerrecht, 572684, Zivilrecht, 572992, Öffentliches Recht, 288100, Fachbücher, 541686, Kategorien, 186606, Bücher, 15779051, Russland, 15777261, Europa, 15777251, Geschichte nach Ländern, 143, Politik & Geschichte, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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Détails sur le livre
Autokratie und Justiz: Zum Verhältnis von Rechtstaatlichkeit und Rückständigkeit im ausgehenden Zarenreich 1864-1914 (Jus commune. Sonderhefte, Studien zur europäischen Rechtsgeschichte)
Auteur:

Jörg Baberowski

Titre:

Autokratie und Justiz: Zum Verhältnis von Rechtstaatlichkeit und Rückständigkeit im ausgehenden Zarenreich 1864-1914 (Jus commune. Sonderhefte, Studien zur europäischen Rechtsgeschichte)

ISBN:

9783465028321

Informations détaillées sur le livre - Autokratie und Justiz: Zum Verhältnis von Rechtstaatlichkeit und Rückständigkeit im ausgehenden Zarenreich 1864-1914 (Jus commune. Sonderhefte, Studien zur europäischen Rechtsgeschichte)


EAN (ISBN-13): 9783465028321
ISBN (ISBN-10): 3465028325
Version reliée
Date de parution: 1914
Editeur: Klostermann, Vittorio

Livre dans la base de données depuis 09.06.2007 07:14:33
Livre trouvé récemment le 24.12.2016 23:39:21
ISBN/EAN: 9783465028321

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3-465-02832-5, 978-3-465-02832-1

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